„Ich wär sooo gern än Held“ - Peter Gutschalk mit neuem Stück im Meutekeller / Premiere am 4. Oktober
Achtung: Es wird gelacht und gedacht
„Die Meute“ übernimmt den Kartenvorverkauf in eigener Regie. Im Bild: 1. Vorsitzender Rolf Wegerle (von rechts), 2. Vorsitzende Simone Günderoth und Kassenwart Horst Irrgang. Foto: Hannelore Nowacki
NEUSCHLOSS/LAMPERTHEIM – Peter Gutschalk läuft wieder zur Hochform auf. Beim Pressegespräch im „Meutekeller“ am Mittwochabend erzählt der Autor und Schauspieler, der auch im Berufsleben voll aktiv ist, worauf er sich freut. Schon bald, am 4. Oktober, ist die Premiere seines neuen kabarettistischen Theaterstücks mit dem Titel „Ich wär sooo gern än Held“. Die Plakate sind schon gedruckt, auch im „Meutekeller“ sind sie auffordernd an die Wand geheftet. Peter Gutschalk hat das Stück selbst geschrieben und er wird die Hauptrolle spielen. Hauptfigur ist „Norman Nobler“, ein Typ, der im Leben Pech gehabt hat und nun in seiner eigenen Welt besser zurechtkommt. Zumindest scheint es so, denn er bekommt eine Menge E-Mails, ist in Singlebörsen unterwegs und die angeschriebenen Damen antworten sogar.
Zwei Freunde hat er, Chris und Robert, die jedoch nicht körperlich in Erscheinung treten. „Das Stück hat Esprit und eine Message“, erklärt Gutschalk. Anderes hat man von ihm auch nicht erwartet. Schon seit fast zwei Jahren hat er sich mit dem Thema beschäftigt, hat im Alltag seine Beobachtungen gemacht und einiges in Gesprächen erfahren. „Ich habe erstaunt beobachtet, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich zurückziehen und eine Menge Zeit am Rechner und in sozialen Netzwerken verbringen“, erzählt Gutschalk. Seinem „Norman“ hat er jedoch die Chance zur Entwicklung gegeben. So ruft „Norman“ im Internet eine Tierhilfe ins Leben und dann ist da noch der „Ginder“, ein Paradepfälzer.
Peter Gutschalk hat also alles daran gesetzt, sein Publikum zu unterhalten und herzhaftes Lachen zu provozieren. Wobei der gesellschaftliche Kern der Geschichte zur Message führt. Peter Gutschalk verrät, warum er so gerne wieder im „Meutekeller“ spielt. „Es ist eine besondere Atmosphäre - du spürst hier fast den Atem des Publikums“. „Das ist extrem motivierend“, ergänzt er mit leuchtenden Augen. In jeder Aufführung haben 50 Zuschauer Platz. Rolf Wegerle, 1. Vorsitzender der „Meute“, spricht für seinen Verein: „Wir sind froh, dass der Peter sich entschieden hat, das Stück hier aufzuführen“.
Hannelore Nowacki
Information
Der Kartenvorverkauf im Meutekeller ab 6. September ist jeden Freitag ab 20.30 Uhr, außerdem an zwei Samstagen, am 14. und 21. September von 12 bis 14 Uhr. Ausnahmsweise ist die Kartenreservierung unter der Telefonnummer 06206/13403 möglich. Eine gute Gelegenheit zum Kartenkauf ist der Meute-Stand bei der Lampertheimer Kerwe in Höhe von Klotz Küchencenter in der Römerstraße.
„Ich wär sooo gern än Held“ wird am 4. Oktober im „Meutekeller“ als Premiere aufgeführt. Weitere Aufführungen finden am 5. Oktober sowie am 11. und 12. Oktober statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Im „Alten Kino“ in Lampertheim ist Peter Gutschalk in zwei Vorstellungen am 18. und 19. Oktober zu sehen.