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Do., 22. August 2013, 14:46 Uhr
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in der Hans-Pfeiffer-Halle begeistert aufgenommen / Wahlveranstaltung mit Bürgermeisterkandidat Jens Klingler und Bundestagsabgeordneter Christine Lambrecht
Mit kraftvoller Lebensfreude und Natürlichkeit
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Lampertheim. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Die SPD-Wahlveranstaltung in der Hans-Pfeiffer-Halle mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als Hauptrednerin war ein harmonisches Treffen mit schätzungsweise 200 Zuhörern im Saal. Der SPD-Kandidat für die Bürgermeisterwahl, Erster Stadtrat Jens Klingler, und die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht stellten den Zuhörern in ihren Reden ihre Positionen zur Wahl vor. Von Fans und Autogrammjägern umgeben, begrüßten Klingler und Lambrecht zusammen mit SPD-Anhängern die Ministerpräsidentin und stellvertretende SPD-Vorsitzende Kraft bereits bei ihrer Ankunft vor der Halle. Bürgermeister Erich Maier empfing den gut gelaunten Gast am Halleneingang und geleitete Kraft zum Goldenen Buch der Stadt Lampertheim, in das sich Kraft auf der vorbereiteten Seite eintrug.
Ein Geschenkkorb, angereichert mit Lampertheimer Spargel im Glas stand bereit. Die Musikgruppe „Ohriginal” begeisterte das Publikum bis zur Ankunft von Hannelore Kraft am Saal. Die letzten Minuten des dreiviertelstündigen Livekonzerts erlebte Kraft als Zuhörerin am Halleneingang mit. Mit Beifall in der Halle begrüßt, nahm Kraft zunächst in der ersten Reihe Platz, um die Reden von Jens Klingler und Christine Lambrecht zu hören. Als Hauptrednerin des Abends informierte Kraft das Publikum über die Leitlinien der SPD, die die Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl zum Wahlsieg verhelfen sollen. Eindrucksvoll natürlich und auf sehr persönliche und auch herzliche Weise sprach sie die brennenden Probleme der Menschen in Deutschland an.
Ein starkes wirtschaftliches Deutschland sei das Ziel ihrer Partei mit einer gerechten Gesellschaft. Die Notwendigkeit und das Ziel der Einführung eines Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro stellte sie heraus wie auch die geplante Steuergerechtigkeit. In einer Talkrunde mit drei Jusomitgliedern bekam das Publikum Gelegenheit, Kraft näher und auf ganz persönliche Weise kennenzulernen. Dazu hatten die drei jungen Leute 33 kreative und zum Teil auch witzige Fragen vorbereitet. Die Antworten feuerte die Ministerpräsidentin allerdings nicht in der gedachten Kurzform ab, sondern erzählte hier und da auch etwas ausführlicher mit Einblicken in ihr Leben. Das kam beim Publikum sehr gut an, das eine Frau kennenlernte, die Spaß an ihren Aufgaben hat, zielbewusst denkt und dabei kraftvolle Lebensfreude und Natürlichkeit ausstrahlt.