
GROSS-ROHRHEIM – Symbolisch steht der Regenbogen als Zeichen für den Bund zwischen Gott und den Menschen – seit vielen Jahren wird er aber auch als Zeichen in der queeren Community genutzt, unter dem sie sich für Vielfalt, Gleichberechtigung und Akzeptanz einsetzt. Unter dem Begriff „queer“ sammeln sich lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen. Der Bewegung angeschlossen hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Groß-Rohrheim, die nach erfolgreicher Premiere im vergangenen Jahr nun erneut zu einem Regenbogengottesdienst eingeladen hatte.
Das Thema lautete dieses Mal „alle sind heilig“. Es erwartete die Besucherinnen und Besucher queere Ikonen und goldene Heiligenscheine, couragierte Worte von Maria und Petrus, beherzte Lieder und spürbarer Glitzersegen. Für den musikalischen Rahmen sorgen Stefan Spreitzenbarth und Bruno Ehret. Nach dem Gottesdienst waren alle zu einem Austausch bei Snacks und Getränken im Kirchgarten eingeladen.
Ein weiterer Regenbogengottesdienst mit Pfarrerin Almut Gallmeier und ihrem Kollegen Dominik Weyl findet am Buß- und Bettag, 19. November, ab 19 Uhr in der Evangelischen Stephanusgemeinde Bensheim statt. Als Gast wirkt Klaus-Peter Lüdke mit, der Pfarrer und Vater eines transidenten Jungen ist. zg
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