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  • Mi., 21. August 2013, 09:48 Uhr
    Bürgerstiftung überbringt 1.500 Euro an Hospiz-Initiative / Durch Fortbildungen optimale Betreuung gewährleisten

    „Spende, die wir gut gebrauchen können”

    Monika Kroker und Manfred Hartmann (3.v.l.) von der Hospizinitiative im Ried freuten sich über eine Spende von 1.500 Euro, die von den Vorstandmitgliedern der Bürgerinitiative (v.l.) Peter Tschirch, Hans-Jürgen Brems und Hans-Werner Vetter übergeben wurde. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT - Seit vielen Jahren leistet die Hospiz-Initiative im Ried einen großen, ehrenamtlichen Beitrag für die Gesellschaft. Die Finanzierung der Hospiz-Initiative wird durch Spenden gesichert. Auch die Bürgerstiftung Bürstadt befand, dass das Geld dort gut angelegt ist und überbrachte am letzten Dienstag einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro. „Wir wollen unsere Spenden zum Wohle der Gesellschaft in Bürstadt ausgeben. Die Arbeit der Hospizinitiative ist etwas, was man unterstützen sollte“, fasste der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Peter Tschirch, zusammen. Insgesamt 16 Helfer arbeiten derzeit bei der Hospiz-Initiative, weitere acht sind in Ausbildung und werden ab dem Ende des Jahres ebenfalls mitarbeiten.

    Das Engagement der Sterbebegleiter ist für schwer kranke und sterbende Menschen von unschätzbarem Wert, sie ist erfüllend, aber sie verlangt den ehrenamtlichen Helfern auch so einiges ab. „Das, was wir hier tun, ist sehr kostenintensiv, deshalb können wir solche Spenden sehr gut gebrauchen“, freute sich der stellvertretende Vorsitzende Manfred Hartmann. Die Menschen sollen immer gut betreut sein, deshalb werden regelmäßig Fortbildungen und Supervisionen mit den Hospizhelfern durchgeführt, um Gesehenes und Erlebtes zu verarbeiten. Das wiederum kostet natürlich Geld und hierfür wird die Spende der Bürgerstiftung eingesetzt. „Einmal im Jahr verbringen wir gemeinsam einen Fortbildungstag in einem Tagungshaus”, erzählte die hauptamtliche Koordinatorin und Hospizhelferin Monika Kroker.

    Von Freitag bis Samstagmittag sind die Hospizhelfer unterwegs, engagieren einen Referenten und sprechen über Themen die bewegen und interessieren. „Wichtig und wertvoll ist hierbei die Gruppendynamik, der Austausch und Input, aber auch, einfach mal rauszukommen“, erklärte Hartmann.

    Eva Wiegand

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