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23.00 Uhr | 22. Januar 2023
ÖPNV: Neue Buslinie 644A seit Dezember von Lampertheim nach Heppenheim über Hüttenfeld 

Freude über neue Verbindung beim SPD-vor-Ort-Termin und Wünsche für die Zukunft

Lang ersehnt und seit Dezember in Betrieb ist die Busverbindung nach Heppenheim mit Haltestellen am Kreiskrankenhaus und am Bahnhof. Beim SPD-vor-Ort-Termin mit Ortsvorsteher Karl Heinz Berg (vorne), Lara Strubel und Michael Plößer (links) vom SPD-Ortsverein Lampertheim sowie Simone Reiners (Mitte) und Benjamin Liesenberg vom SPD-Ortsverein Heppenheim kamen weitere Wünsche zur Sprache. Foto: Hannelore Nowacki

 

HÜTTENFELD – Sehr gut möglich, dass noch nicht alle interessierten Bürger wissen, dass sie seit Ende Dezember mit der neuen Buslinie 644a von Lampertheim über Hüttenfeld mit einem Umstieg nach Heppenheim kommen und dort das Kreiskrankenhaus und den Bahnhof erreichen. Ortsvorsteher Karl Heinz Berg (SPD) würde sich darüber nicht wundern, denn an der Haltestelle Blumenstraße sind die Fahrpläne noch nicht erneuert und ein Hinweis auf den Umstieg ist an den Haltestellen in beiden Richtungen auch nicht zu entdecken. Andererseits ist die Freude bei den Vertretern der SPD-Ortsvereine Lampertheim und Heppenheim trotz dieser Startschwierigkeiten groß, dass die Buslinie mit den beiden wichtigen Haltepunkten nach vielen Jahren der Diskussionen und Forderungen endlich in den Nahverkehrsplan aufgenommen wurde. Nun komme es darauf an, dass die Buslinie 644a nach Heppenheim auch gut genutzt werde, hofft Berg. Zum SPD-vor-Ort-Termin am vergangenen Freitag hatten sich in eisiger Kälte an der Bushaltestelle Blumenstraße neben Ortsvorsteher Berg der SPD-Ortsbezirksvorsitzender Michael Plößer, die SPD-Landtagskandidatin Simone Reines und Benjamin Liesenberg vom SPD-Ortsverein Heppenheim und die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende in der Stadtverordnetenversammlung Lara Strubel verabredet, die auch Vorsitzende des Fahrgastbeirates ist. Strubel hatte angekündigt, mit der Buslinie 644 aus Lampertheim zu kommen, fahrplanmäßige Ankuft 16.13 Uhr. Erwartungsvoll richteten sich die Blicke auf den Kreisel, bis endlich der blaue VRN-Bus 644 am Horizont auftauchte, mit einer kleinen Verspätung von zwei Minuten. Die Verspätung sei nach den Erfahrungen seit Dezember zu erwarten gewesen, erklärte Strubel. Doch der Umstieg in die neue Buslinie 644a nach Heppenheim gelingt offenbar dennoch, weil sich die Busfahrer verständigen. Dass es die neue Buslinie überhaupt gibt, verdanke sich dem Einsatz der Bürger, machte Strubel deutlich, da bei der Bürgerbeteiligung zum neuen Nahverkehrsplan die Linie nach Heppenheim mit Krankenhaus und Bahnhof am meisten gewünscht worden sei. Diese Buslinie werde vom Kreis Bergstraße verantwortet, 2025 erfolge die nächste Ausschreibung. Der Ball liege daher beim Kreis. Zu den Diskussionen um den Nahverkehrsplan und die Buslinie seit 2016 sei 2020 der Beschluss des Kreistages gekommen, dann endlich Ende 2022 der wichtige Lückenschluss. Dass man beim Umstieg bei starkem Verkehr ohne Fußgängerüberweg oder Verkehrsinsel auf die andere Straßenseite wechseln muss, sehen Strubel und Berg kritisch, hier müsse ein Übergang geschaffen werden. Auch sei der Umstieg nicht barrierefrei. Die Umsteigezeit betrage drei Minuten. Berg erinnerte daran, dass die Stadt Lampertheim die Konzession nur bis zum Kreiskrankenhaus gehabt habe. Landtagskandidatin Reiners hat einen großen Wunsch: Die neue Buslinie, die morgens ab 7 Uhr fährt, sollte über das Fahrplanende um 18.30 Uhr bis in die Abendstunden verkehren. Eine Verbesserung sei immerhin, dass die Busse auch am Wochenende fahren. Plößer gab zu bedenken, dass die Kreisstadt mit ihren vielen Ämtern auch von den Landgemeinden aus gut erreichbar sein müsse. Insgesamt sieht Reiners die neue Buslinie positiv, dies sei ein guter erster Schritt für die Verkehrswende. Hannelore Nowacki

 

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