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12.18 Uhr | 30. November 2022
ÖKUMENISCHE DIAKONIESTATION: Diakoniestiftung finanziert Leasing für erstes E-Auto 

Pflegen mit Segen und E-Mobilität

Große Freude herrschte am Mittwoch am Stifterbaum vor der Ökumenischen Diakoniestation: Das Team bekam durch die Diakoniestiftung und das Autohaus Rauch das erste E-Auto der Fahrzeugflotte überreicht. Foto: Benjamin Kloos

LAMPERTHEIM – Fahren ohne die Umwelt zu belasten – dies ist jetzt auch für die Ökumenische Diakoniestation Lampertheim möglich – dank der Diakoniestiftung, die dieses erstes E-Auto finanziert, welches am Mittwoch durch die Stiftungsvorsitzende Martina Seelinger und Pfarrerin Sabine Sauerwein vom Stiftungsvorstand gemeinsam mit Stephanie Klauer vom Autohaus Rauch an das Team der Ökumenischen Diakoniestation um Werner Hahl, Björn Burwitz und Uta Herwig übergeben wurde.

„Die Diakaniestation Lampertheim ist in Lampertheim und den Stadtteilen unterwegs. Rechtzeitig zu den enorm gestiegenen Spritpreisen ist es uns möglich, unser erstes E-Auto in Betrieb zu stellen” erläuterte Werner Hahl für die Ökumenische Diakoniestation. In der Regel würden rund 100 Kilometer pro Tag zurückgelegt – „für Kurzstrecken ist das E-Fahrzeug ideal, zumal wir es direkt vor unserer Tür aufladen können”, so Werner Hahl weiter. Denn der Hessische Diakonieverein hat mit Unterstützung der Diakoniestiftung bereits Mitte des Jahres eine entsprechende Wallbox angebracht. Eingesetzt wird das Fahrzeug für Pflegeberatungsgespräche, die regelmäßig durchgeführt und nachgewiesen werden müssen. 

„Über die Beschriftung des Autos haben wir uns viele Gedanken gemacht. Neben dem Schriftzug der Diakoniestation und den traditionellen blauen Punkten haben wir uns für die Idee ‚Pflegen mit Segen‘ von Martina Seelinger entschieden. Denn dieser beinhaltet alles: Die kirchliche Einrichtung, die Pflege und mobil unterwegs zu sein. Der Segen wird mit diesem Fahrzeug verbreitet und die Fahrerinnen sollen sich mit dem Slogan identifizieren. Zudem soll dieser zum Nachdenken anregen”, so Werner Hahl.

Die Diakoniestiftung habe dank ihrer Zustifter bereits mehrere Fahrzeuge für die Ökumenische Diakoniestation finanzieren können, erklärte Martina Seelinger. „Wir wollten jetzt den Blick in die Zukunft und auf die E-Mobilität richten und den Fuhrpark in diese Richtung erweitern. Es war uns wichtig, etwas für die Umwelt zu tun, und das verbunden mit einem tollen Fahrgefühl. Wir hatten auch weiterführende Ideen wie beispielsweise ein E-Fahrrad, warten hier aber was an Wünschen auf uns zukommt”, so die engagierte Stiftungsvorsitzende, die sich beim Autohaus Rauch für das schöne Auto sowie darüber hinaus für eine neue Zustiftung durch dieses bedankte. „Es freut uns, dass neue Zustifter hinzukommen, es aber auch immer wieder Wiederholungstäter gibt, so dass wir unsere Arbeit fortsetzen können.”

Das Fahrzeug wurde beim Autohaus Rauch geleast, die entsprechenden Leasinggebühren werden von Seiten der Diakoniestiftung übernommen. „Wir haben uns hierbei bewusst das Autohaus Rauch als Partner und für einen Hersteller aus Deutschland entschieden”, betonte Werner Hahl. Stephanie Klauer, Geschäftsführerin des Autohaus Rauch, ergänzte hierzu, dass Leasing bei E-Autos derzeit sehr sinnvoll sei. Das Auto selbst verfüge über eine Reichweite von 200 Kilometern und sei so für die Arbeit der Ökumenischen Diakoniestation prädestiniert. Damit kann diese nun auch zukunftsorientiert mobil unterwegs sein. Benjamin Kloos

 

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