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Mi., 12. Februar 2014, 10:35 Uhr
Informationsstände, Mitmachaktionen und Vorträge zum ersten „Alles klar?“ – Gesundheitstag in der Elisabeth-Selbert-Schule
Selbstgemachte Fruchtcocktails und Zumba halten die Schüler fit
Zu einem Rundgang schauten sowohl der Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf sowie Schulamtsdirektor Berd Rippert (l.) in der Elisabeth-Selbert-Schule vorbei. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM – Die Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule sind nun rund um das Thema Gesundheit und Ernährung bestens informiert. Zum ersten Mal fand auf Anregung der Schülervertretung der besondere Informationstag unter dem Leitmotiv „Alles klar?“ statt, an dem sich sowohl das Haus der Gesundheit in Heppenheim, die Landfrauen sowie die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, die Stiftung für Organspende, Prisma Suchtberatung, das Deutsche Rotes Kreuz sowie einige Krankenkassen beteiligt hatten. „Eine unserer Schülerinnen hat selbst an einer Typisierungsaktion teilgenommen und die Idee dieses Informationstag ins Rollen gebracht“, berichtete Schul-Verbindungslehrerin Lucia Günther, die sich für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich zeichnete. Neben zahlreichen Vorträgen zu den Themen Alkohol, Rauchen, Spiel- und Mediensucht, Blut- und Organspende sowie vielem mehr standen unter anderem auch präventive Maßnahmen auf dem Programm. Fit statt faul lautete das Motto bei Mitmachaktionen in der Sporthalle mit Hip Hop und Zumba und ein exotischer Cocktailstand lockte mit alkoholfreien Fruchtbomben.
Selbst leichte Aufgaben lassen sich in alkoholisiertem Zustand nicht mehr so einfach erledigen. Mit der Rauschbrille lässt sich erfahren, wie sehr der Körper und die Wahrnehmung bei einem Rausch beeinträchtigt werden. Foto: Eva Wiegand
Für Informationen rund um die Resteverwertung von Speisen informierten die Landfrauen und reichten dabei leckere Häppchen an ihrem Stand. Außerdem beschäftigte sich eine Ausstellung mit dem Thema Zucker. Wie viel von dem süßen Lebensmittel steckt eigentlich in einer Tüte Gummibärchen? Über die Antwort staunten einige Schüler nicht schlecht, denn ein beachtlicher Berg Zuckerwürfel stapelte sich vor den kleinen, leckeren Fruchtbärchen, die zwar mit 0 % Fett werben, aber dafür umso mehr Kohlenhydrate in sich haben. Am Stand der AOK waren noch viele weitere Lebensmittelbeispiele aufbaut, über deren Zuckergehalt sich der ein oder andere wundern würde. „Die meisten Verbraucher lesen die Angaben auf den Packungen erst gar nicht und wissen nicht, was überhaupt in dem Lebensmittel drin ist“, erklärte Dr. Reinhild Zolg vom Haus der Gesundheit in Heppenheim, das ebenfalls mit einer Ausstellung vertreten war. Die Mitarbeiter des Haus der Gesundheit informierten mit einer „Mogelliste“ über vermeintlich gesunde Lebensmittel, deren Zutatenliste jedoch das Gegenteil bestätigt. Eva Wiegand