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Di., 03. Juli 2018, 09:30 Uhr
Kreiszeltllager der Jugendfeuerwehren mit Abnahme der Jugendflammen und Leistungsspange
1.200 Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern zu Besuch in Bürstadt
Das Vorbereiten eines Löschangriffs musste unter den Augen der Wertungsrichter von den Jugendlichen möglichst fehlerfrei durchgeführt werden. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT - In der vergangenen Woche fand das alljährliche Kreisjugendfeuerwehrzeltlager von Mittwoch bis Sonntag in Bürstadt statt. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr sowie des zehnjährigen Bestehens der Kinderfeuerwehr hatten sich die Bürstädter Brandschützer sowie die Stadtverwaltung entschlossen, auf dem Freizeitkickergelände erneut eines der größten Jugendfeuerwehrzeltlager in ganz Hessen zu beherbergen. 1.200 Jugendliche sowie deren Jugendwarte und Betreuer zelteten dort bei hochsommerlichen Temperaturen. Am Mittwoch konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Lutz Machleid zusammen mit Kreisbrandinspektor und Verbandsvorsitzenden Wolfgang Müller und Landrat Christian Engelhardt das Zeltlager eröffnen. Begrüßt wurden sie unter anderem auch von Stadtoberhaupt Barbara Schader, die den Nachwuchs-Brandschützern zusicherte, dass sie gerne öfter nach Bürstadt kommen könnten. Workshops, Ausflüge, Lagerkino und mehr stand auf dem Programm. Auch im Rahmen diesen Zeltlagers fanden wieder die Abnahmen der Jugendflammen 2 und 3 sowie der Leistungsspange statt. Am Freitag startete schließlich das offizielle Training mit den Wertungsrichtern zur Absolvierung der Leistungsspange. „Da bekommen die Mannschaften noch Tipps“, berichtete Robin Gröger, Sachgebietsleiter Werbung Kreisjugendfeuerwehr Bergstraße. Am Samstag waren die jeweils neunköpfigen Mannschaften allerdings auf sich alleine gestellt. An mehreren Stationen galt es, die geforderten Aufgaben zu absolvieren. Manchmal war die Zeit, in anderen Fällen die Teamarbeit oder die Genauigkeit entscheidend. Staffellauf, Kugelstoßen sowie unter anderem das Vorbereiten eines Löschangriffs, erforderten die höchste Konzentration der Nachwuchsbrandschützer, auch bei hochsommerlichen Temperaturen. Nicht zu vergessen die theoretische Fragerunde, die ebenfalls erfolgreich absolviert werden musste. Fragen zu Politik, Feuerwehrämtern und vielem mehr mussten richtig beantwortet werden. „Hier kann eigentlich alles drankommen, die Fragen sind sehr vielfältig“, erklärte Gröger. Auch Punkte für das gemeinsame Auftreten werden für die Mannschaften vergeben. Der Höhepunkt stand schließlich am Samstagabend an: Da wurden den erfolgreichen Kindern und Jugendlichen die Leistungsspangen und Jugendflammen im Rahmen der feierlichen Siegerehrung übergeben. Gezittert haben wohl alle Bewerber sowie deren Betreuer, bis dann am Samstagabend die erlösende Nachricht kam: alle Bewerber haben in die jeweils angestrebten Auszeichnungen erhalten. Insgesamt haben so 40 Jugendliche die Jugendflamme 2, 13 Jugendliche die Jugendflamme 3 sowie die Teilnehmer von zehn Gruppen die Leistungsspange, die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr, erhalten. Neben den feuerwehrtechnisch-geprägten Wettbewerben gab es auch wieder viele kleinere Wettkämpfe – etwa ein Volleyballturnier, ein Nagelwettbewerb sowie ein Tauzieh-Wettbewerb, welche alle von den teilnehmenden Jugendfeuerwehren organisiert und durchgeführt wurden. Und auch für das leibliche Wohl wurde rundum gesorgt, das Küchenteam des Malteser-Hilfsdienstes unter der Leitung von Alexander Weber hat hierfür sein Bestes gegeben. Eva Wiegand
Am Samstagabend wurden die Kinder und Jugendlichen für die erfolgreiche Abnahme der Jugendflammen und Leistungsspangen geehrt. Foto: oh