Mi., 02. Oktober 2013, 11:19 Uhr
DRK Lampertheim beobachtet Rückgang bei Blutspenden / „Bitte gehen Sie spenden"
17 Erstspender machen Mut
LAMPERTHEIM - Der Blutspende-Termin des DRK Lampertheim am vergangenen Samstag startete mit gutem Ansturm, flaute aber wieder zum Ende hin ab.
Leider ist in der Vergangenheit immer stärker zu beobachten, das die Zahl der Spender nach einem guten Start schnell abnimmt und es immer weniger Spender zu den Spendeterminen erscheinen. Dass DRK würde sich freuen, wenn sich bei den kommenden Terminen am 4. Januar und 26. April 2014 mehr Bürger bereiterklären würden, Blut zu spenden
Spenden darf jeder von 18 bis zur Vollendung des 69. Lebensjahres.
Eine Ausnahme gibt es allerdings: Mit ärztlichem Attest dürfen auch
Spender bis zum vollendeten 71. Lebensjahres spenden. Unterlagen, die der
Hausarzt für den Blutspendedienst ausfüllen muss erhält man bei der
örtlichen Blutspende.
Der Vorteil für die Spender liegt dabei klar auf der Hand: Das gespendete Blut wird kostenlos untersucht. Festgestellt wird die Blutgruppe und der Rhesusfaktor. Es wird ein HIV (AIDS)-, Hepatitis B und C (Gelbsucht)- , Syphilis Test durchgeführt sowie der Leberwert bestimmt. Sollten Blutwerte nicht stimmen, wird jeder Spender kostenfrei informiert.
Insgesamt 208 Spendenwillige aus Lampertheim und Umgebung fanden sich am
Samstag in den Räumen des DRK ein. Nach einem Check durch die anwesenden
Ärzte des Blutspendedienstes und Laboruntersuchung konnten 186 Personen zur
Spende zugelassen werden. 22 Personen mussten zurückgewiesen werden, denn
im Vordergrund steht die Gesundheit und Sicherheit der Spender.
Besonderen Dank verdienen die 17 Erstspender, die den Mut fanden,
zum ersten mal Blut zu spenden. „Alles halb so schlimm . . .“ so ein Zitat eines Erstspenders. Diese hohe Anzahl freut die Helfer besonders und lässt sie positiv in die Zukunft blicken. zg