Hospizinitiative im Ried verabschiedet Monika Kroker in den „Unruhestand"
17 Jahre mit Herzblut dabei
Zu ihrer Verabschiedung in den „Unruhestand“ durch den Hospizinitiative-Vorsitzenden Wolfgang Zeissner, durfte Monika Kroker (links) zahlreiche Blumen und Präsente in Empfang nehmen. Ihrer Nachfolgerin Gabriele Weiß-Szerpa überreichte sie symbolisch den Staffelstab. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT - Am letzten Freitag verabschiedete die Hospizinitiative ihre hauptamtliche Koordinatorin offiziell in den Ruhestand. Ihre Nachfolge tritt Gabriele Weiß-Szerpa an. Die Nordheimerin ist seit 2009 Mitglied im Hospiz-Verein und damit der Übergang gut gelingt, durfte Weiß-Szerpa seit September 2014 eine fünfmonatige Einarbeitungszeit genießen, die sie auf ihre bevorstehende Tätigkeit als hauptamtliche Koordinatorin vorbereitet hat. „Monika, dass Du am 31. Januar deinen letzten Arbeitstag hast, mag ich gar nicht glauben", eröffnete der erste Vorsitzende Wolfgang Zeißner die kleine Feierstunde, zu der zahlreiche Wegbegleiter, darunter viele Ehrenamtliche und der Vorstand der Hospizinitiative sowie Doris Kellermann und Waldtraud Schöneberg vom Hospiz Verein Bergstraße gekommen waren. In einer kleinen Rückschau, ließ Zeißner den Werdegang Krokers Revue passieren. So war Kroker 1998 Gründungsmitglied sowohl der Hospizinitiative im Ried, als auch der Hospizstiftung Bensheim. Ab 2008 wurde Kroker als hauptamtliche Koordinatorin in Teilzeit beschäftigt.
„Dass wir dieses Büro in der Schubertstraße 31 am 2. Februar 2002 eröffnen konnten, ist maßgeblich deinem Engagement zu verdanken", hob Zeißner hervor. Auch sei Kroker unermüdlich unterwegs gewesen, damit die nötigen Spenden geflossen seien. „Wenn man weiß, dass in Bürstadt viele Vereine um Spenden werben, ist das für einen so jungen Verein eine sehr starke Leistung gewesen", betonte der Vorsitzende. Auch brauche jede Initiative neue, gut ausgebildete Hospiz-Helfer. Gemeinsam mit anderen habe Kroker regelmäßig Kurse durchgeführt. „Wichtig war und ist Dir auch die Sorge für Menschen in Trauer. So wurde die Idee für das Trauer(Lebens-)-Café geboren", erklärte Zeißner und wies darauf hin, dass Kroker in dieser Aufgabe auch weiter erhalten bleibe und das Angebot an jedem ersten Sonntag im Monat aufrechterhalte. Außerdem bildet Kroker derzeit gemeinsam mit ihrer Nachfolgerin neue Hospizhelfer aus und wird der Hospizinitiative weiterhin als ehrenamtliche Helferin und „lebendiges Lexikon in Sachen Hospiz“ erhalten bleiben. Eva Wiegand