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Mi., 28. Dezember 2022, 13:05 Uhr
DRK LAMPERTHEIM: Blutspende mit guter Resonanz / Elf Erstspender konnten begrüßt werden
178 potentielle Lebensretter in der Altrheinhalle
Blut spenden kann Leben retten – das DRK Lampertheim freut sich über die positive Resonanz Bein jüngsten Blutspendetermin. Symbolfoto: DRK-Blutspendedienste
LAMPERTHEIM – Der Blutspende-Termin des DRK Lampertheim am 27. Dezember startete um 14 Uhr mit den ersten zehn Spendern, die sich online zur Spende angemeldet hatten. Leider wurden bei diesem Termin, durch Personalausfall beim Blutspendedienst, mehrere Spender nach der Registrierung wieder ausgeladen. Auch wurde die Terminreservierung frühzeitig geschlossen. Hierfür möchte sich das DRK Lampertheim vielmals entschuldigen. Aber auch Spender, die sich angemeldet hatten, haben Termine storniert: Es lohnt sich deshalb auch noch kurz vor Beginn der Spende nochmals auf der Homepage oder in der App nach eventuell frei gewordenen Plätzen zu schauen. Glück hatten allerdings auch mehrere Spendenwillige die sich kurzentschlossen auf den Weg in die Altrheinhalle gemacht hatten.
„Immer im 15-Minuten-Rhythmus konnten wir dann die nächsten Spendenwilligen in die Altrheinhalle einlassen”, so das Team des DRK Lampertheim. „Insgesamt konnten wir so am Ende des Termins 178 Spendenwillige begrüßen. Es freut uns sehr, dass trotz der Weihnachtsferien und des Wetters so viele Spender den Weg zur Spende gefunden haben.”
Nach einem Wechsel zu einer FFP2-Maske die durch den Blutspendedienst zur Verfügung gestellt wurden, ging es zur Anmeldung. Im Anschluss wurden die Spendenwilligen, vor der eigentlichen Spende, durch die anwesenden Ärzte des Blutspendedienstes und einer Laboruntersuchung zur Spende untersucht. 21 Personen mussten leider zurückgewiesen werden, denn im Vordergrund steht die Gesundheit und Sicherheit der Spender. „Besonderen Dank verdienen unsere elf ErstspenderInnen, die den Mut fanden, zum ersten mal Blut zu spenden. Diese hohe Anzahl, auch gerade in der aktuellen Zeit, freut unsere Helfer besonders und lässt uns positiv in die Zukunft blicken”, so das DRK-Team weiter, welches mit elf Helferinnen und Helfern vor Ort präsent war. „Da wir aktuell aufgrund der Einschränkungen keinen Imbiss anbieten können, haben wir uns als Dank für unsere Spender ein Essen zum Mitnehmen einfallen lassen.So bekam jeder unserer Spendenwilligen eine Präsenttüte von uns überreicht. In dieser Tüte befand sich ein Getränk, eine Tafel Schokolade, Chips und ein Laugenbrötchen. Im Laufe des Blutspendetermins konnten wir auch dieses Mal, aufgrund der derzeitigen Situation, keine Ehrungen für mehrmaliges Spenden durchführen. Der nächste Blutspendetermin findet im Jahr2023 statt. Genaue Informationen zu Zeiten und Spendeort werden wir rechtzeitig bekannt geben.”
Spenden darf jeder von 18 bis zur Vollendung des 69. Lebensjahres. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Mit ärztlichem Attest dürfen auch Spender bis zum vollendeten 71. Lebensjahres spenden. Unterlagen, die der Hausarzt für den Blutspendedienst ausfüllen muss erhält man bei der örtlichen Blutspende.Der Vorteil für die Spender liegt dabei klar auf der Hand: Das gespendete Blut wird kostenlos untersucht! Festgestellt wird die Blutgruppe und der Rhesusfaktor. Es wird ein HIV (AIDS)-, Hepatitis B und C (Gelbsucht)- und ein Syphilis-Test durchgeführt sowie der Leberwert bestimmt.Sollten Blutwerte nicht stimmen, wird jeder Spender kostenfrei informiert. zg