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So., 24. September 2017, 14:08 Uhr
Aktion „alla hopp!” endete mit einer Feier in Bürstadt
19 Geschenke für die Metropolregion Rhein-Neckar
Alla Hopp, Abschlussveranstaltung Buerstadt, ,Bild: Thomas Neu
BÜRSTADT – Vor zwei Wochen feierte Mörlenbach die Eröffnung seiner „alla hopp!”-Anlage. Es war die letzte von insgesamt 19 Anlagen, die in den vergangenen 28 Monaten in der Metropolregion Rhein-Neckar der Öffentlichkeit übergeben wurden. Am Samstag nun wurde die bislang größte Aktion der Dietmar Hopp Stiftung mit einer Feier in Bürstadt offiziell abgeschlossen. Etwas über vier Jahre nach der Bekanntgabe dieses von der Stiftung selbst initiierten und mit 45 Millionen Euro bezuschussten Projekts zogen alle Beteiligten ein positives Fazit.
Am 13. Juni 2013 hatte die Dietmar Hopp Stiftung im Mannheimer Luisenpark die Aktion „alla hopp!“ der Öffentlichkeit präsentiert und die Kommunen der Metropolregion aufgerufen, sich mit einer geeigneten Fläche um eine generationenübergreifende Bewegungs- und Begegnungsanlage zu bewerben. Unter dem Motto „Jetzt kommt Bewegung rein…“, sollten junge und ältere Menschen gemeinsam Sport treiben und miteinander in Kontakt kommen; kostenlos und zu jeder Zeit.
„127 Bewerbungen gingen ein. 19 Kommunen haben den Zuschlag erhalten, vier Planungsbüros waren an der Konzeption und acht Garten- und Landschaftsbau-Firmen sowie insgesamt 191 Firmen an der baulichen Umsetzung beteiligt“, fasst Sandra Zettel, die Projektverantwortliche der Dietmar Hopp Stiftung, die zurückliegenden knapp 1.600 Tage in Zahlen zusammen. „Zwischen Bürstadt im Norden, Ilbesheim im Westen, Rülzheim im Süden und Ravenstein im Osten wurden 215.990 Quadratmeter verbaut.“
Die Beteiligten kamen am Samstag ein letztes Mal im Bürgerhaus Bürstadt, das sich in- mitten der alla hopp!-Anlage befindet, zusammen, um einen Blick auf die vergangenen vier Jahre zu werfen. „Es war eine spannende und auch sehr intensive Zeit“, so Sandra Zettel, die in ständigem Austausch mit den Architekten und den Kommunen die Planungs- und Bauphasen begleitete. Hinzu kamen die Beteiligungsprozesse, die 19 Spatenstiche und natürlich die 19 Eröffnungen.
„Die wichtigsten Aspekte, die dem Engagement meiner Stiftung zugrunde liegen, sind auf den alla hopp!-Anlagen vereint: Sport und Bewegung, Gesundheitsförderung sowie das soziale Miteinander“, sagt der Stifter selbst zum Abschluss dieses Mammutprojekts. „Ich wünschte mir, so etwas hätte es in meiner Jugend oder zumindest in meiner Zeit als junger Familienvater bereits gegeben. Jetzt komme ich wenigstens gemeinsam mit meinen Enkeln in den Genuss“, so Dietmar Hopp schmunzelnd. Eine Anlage für alle Generationen eben.
Rund 300 geladene Gäste fanden sich ein, um in einer kurzweiligen und abwechslungsreichen Veranstaltung Rückschau auf vier Jahre alla hopp! zu halten. Filmbeiträge über die Entstehung der 19 Anlagen sorgten ebenso für Unterhaltung wie Liveauftritte von Sportvereinen aus verschiedenen „alla hopp!-Kommunen“.
„Neben der Tatsache, dass wir aus den Kommunen viel Dankbarkeit und positives Feedback erfahren haben, weil die Anlagen nicht nur sehr gut besucht sind, sondern auch das Stadtbild aufwerten und eine zusätzliche Attraktion darstellen, hat mich eine Sache besonders erfreut“, unterstrich Katrin Tönshoff, die Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung.
Hervorzuheben ist auch die gemeinsame Spendenaktion, die die 19 begünstigten Kommunen auf ihren jeweiligen Anlagen gestartet haben. „Jede Kommune hat sich etwas Eigenes einfallen lassen, um Geld für eine gute Sache zu sammeln, und so sind 9.552 Euro zusammengekommen“, berichtete Katrin Tönshoff und verdoppelte den Betrag auf 19.000 Euro. Anschließend übergab sie den entsprechenden Scheck an Susanne Huber, der ersten Vorsitzenden des Vereins Fortschritt St. Leon-Rot, der Menschen mit körperlicher Behinderung Therapien ermöglicht. Auch bei der Abschlussveranstaltung zur Aktion „alla hopp!” durfte die Bewegung selbstverständlich nicht fehlen. Foto: Dietmar Hopp Stifitung
„Bürstadt hat mit der „alla-hopp!“-Anlage ein einmaliges Sport- und Bewegungsparadies hinzugewonnen, das Jung und Alt begeistert. Viele Familien und viele Kinder werden hier in Zukunft einen großen Teil ihrer Freizeit verbringen. „Es spricht für Verantwortungsbewusstsein und einen gesunden Unternehmergeist der Dietmar Hopp Stiftung, dass sie dem Gemeinwohl eine solch große Bedeutung zumisst. Dafür meinen herzlichen Dank“, betonte Hessens Sportminister Peter Beuth.
Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de zg