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  • Di., 19. Dezember 2017, 10:59 Uhr
    Startgelder vom Promi-Radrennen bei Olek’s Radsport GRAND PRIX gespendet

    2.300 Euro an „Tour der Hoffnung“ für krebskranke Kinder

    Große Freude bei der Spendenübergabe von Algis „Olek“ Oleknavicius an den Verein „Team Bensheim – Tour der Hoffnung“, der krebskranke Kinder und deren Familien unterstützt. Im Bild (von links): Hubert Eberle, Walter Rißberger, Algis „Olek“ Oleknavicius, Jürgen Pfliegensdörfer, Reiner Faust, Bürgermeisterin Barbara Schader und Gregor Heger. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Die Erinnerung an das Stadtjubiläum und den Grand Prix ist noch ganz stark. Dieser warme Sommertag Mitte August war einzigartig – Bürstadt war bei Olek’s Radsport GRAND PRIX im Radrennfieber. Tausende begeisterte Zuschauer säumten die Straßen rund um das Back- und Brauhaus Drayß am Marktplatz und jubelten den Rennteilnehmern zu – am Nachmittag nahm die Jugend die Straße unter die Räder und auch die Bambinis im Alter zwei Jahren bewiesen  Durchhaltevermögen auf ihren Laufrädern. Und dann der Abend des 15. August: Das Promi-Radrennen mit mehreren Tour-de-France-Fahrern  und insgesamt 37 Renn-Profis war das sensationelle Großereignis mit spannenden Szenen bei den rasanten Kurvenfahrten bis zum Schluss. John Degenkolb war der strahlende Sieger. Mit der Promi-Fahrt war ein Aufruf zur Verlosungsaktion der „Tour der Hoffnung“ des Teams Bensheim für krebskranke Kinder verbunden. Grand-Prix-Veranstalter Algis Oleknavicius hatte zahlreiche Unterstützer von Radfahrervereinigung 03 Bürstadt (RV 03 Bürstadt), die als Streckenposten, bei der Bewirtung, beim Auf- und Abbau anpackten und Jürgen Pfliegensdörfer, stellvertretender Vorsitzender und Presseverantwortlicher des Vereins „Team Bensheim – Tour der Hoffnung“ übernahm die Presse-Organisation. Als Organisator und Experte für alle Fragen arbeitete Reiner Faust mit dem Grand-Prix-Veranstalter Algis Oleknavicius zusammen. Ohne die Unterstützung der Stadt Bürstadt wäre das alles jedoch nicht möglich gewesen. Und jetzt noch der krönende Abschluss mit der Spendenübergabe von Algis Oleknavicius an den Verein „Tour der Hoffnung“ am Montagabend im Back- und Brauhaus Drayß im Rahmen eines Pressegesprächs, an dem Bürgermeisterin Barbara Schader und als Vertreter des RV 03 Bürstadt der Erste Vorsitzende Hubert Eberle und der Zweite Vorsitzende  Gregor Heger sowie die beiden Fachwarte für die Radtouristik-Abteilung Walter Rißberger und Uwe Hendrich teilnahmen. Aus den Startgeldern des Promi-Rennens sind 2.300 Euro zusammengekommen, die der Verein „Tour der Hoffnung“ für die vielfältige Unterstützung von krebskranken Kindern und ihren Familien verwendet. Beim Pressegespräch berichtete Jürgen Pfliegensdörfer von den Projekten des Vereins, die mit ihren Angeboten für krebskranke Kinder, deren Eltern und Geschwister ansetzen, wo von den Krankenkassen keine Hilfe zu erwarten ist. „Kinderplanet“ ist ein vollständig durch Spenden finanziertes Projekt, das Besuche von Eltern und Geschwistern in der Klinik unterstützt. Geschwister können über einen längeren Zeitraum dort in den Kindergarten und zur Schule gehen. „Als wir vor Jahren zur Klinik kamen, stellten wir fest, dass es dort immer an Zeit und Personal für Gespräche mit den Eltern und Kindern fehlte, berichtete Pfliegensdörfer, gemessen wurden durchschnittlich nur acht Minuten. Daher finanziert der Verein an der Heidelberger Kinderkrebsklinik eine Professorenstelle für Zeitmanagement. Diese Kooperation laufe schon sieben Jahre und wurde auf weitere drei Jahre ausgeweitet. Einzelnen krebskranken Kindern und Eltern zu helfen sei schwierig, das zeige die Erfahrung, aus Datenschutzgründen könne der Verein nicht selbst aktiv werden. Umso wichtiger sei es, dass sich Eltern direkt an den Verein „Tour der Hoffnung“ wenden, betonte Pfliegensdörfer. Informationen und alle Kontaktdaten stehen auf der Webseite www.tdh-bensheim.de. Algis „Olek“ Oleknavicius machte deutlich, dass die Spende nur erwirtschaftet werden konnte, weil die Stadt Bürstadt und der RV Bürstadt die Veranstaltung unterstützt hatten, sein Dank gelte auch den Promis. Stadt und Region hätten Reiner Faust die Veranstaltung zu verdanken, er habe ihn überzeugt, ließ Olek wissen. Seinen Dank an die Radfahrvereinigung bekräftigte Algis Oleknavicius mit einer Spende von 500 Euro für die Jugendabteilung. Bürgermeisterin Barbara Schader sieht den Erfolg der Veranstaltung im Zusammenspiel aller Beteiligten begründet – Oleks Kontakte zu den Renn-Promis, die Leidenschaft des RV und die städtischen Mitarbeiter, die bis an die Grenzen ihrer Kräfte gegangen seien. Sehr entschlossen schien Algis Oleknavicius als er sagte: „Vielleicht klappt es nächstes Jahr“. Hannelore Nowacki

    Ausgelassene Stimmung auf der Grand-Prix-Bühne bei der Siegerehrung nach dem Promi-Rennen. Archivfoto: Hannelore Nowacki

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