Fr., 05. März 2021, 19:04 Uhr
Update: Coronavirus im Kreis Bergstraße, Stand 05.03.2021 / Kreis Bergstraße wartet auf neue Testverordnung
22 neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle
KREIS BERGSTRASSE – Im Kreis Bergstraße gibt es 22 neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle – 6 in Heppenheim, je 3 in Bensheim und Viernheim, je 2 in Bürstadt, Birkenau, Lorsch und Rimbach sowie je 1 in Lampertheim und Wald-Michelbach.
Insgesamt sind nun 7.530 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt, 6.772 Personen gelten als genesen. Zudem hat es 281 Todesfälle gegeben.
Aktuell sind unter anderem folgenden Einrichtungen betroffen: Das Lessing-Gymnasium in Lampertheim, die Schlosshofschule in Mörlenbach, die Martin-Luther-Schule in Rimbach sowie eine Gemeinschaftsunterkunft in Biblis.
Derzeit befinden sich 22 Patienten mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße, zudem befinden sich derzeit 7 Patienten mit einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße. Insgesamt befinden sich derzeit 32 Personen aus dem Kreis mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.
Kumulierter 7-Tage-Wert
Im Kreis Bergstraße gab es 186 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen letzten sieben Tage. Es ergibt sich damit für heute eine Inzidenz von 68,60 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.
Weitere aktuelle Informationen zur Coronavirus-Epidemie im Kreis Bergstraße finden Sie unter
www.kreis-bergstrasse.de/corona
Weitere Fälle der britischen Corona-Mutante im Kreis bestätigt
Am 05.03.2021 erhielt das Gesundheitsamt Kenntnis von insgesamt 10 weiteren bestätigten Fällen der britischen Mutation. Insgesamt sind damit 235 Corona-Mutationsfälle mit der britischen Corona-Mutante und 17 mit der südafrikanischen Corona-Mutante im Kreis bestätigt. Darüber hinaus gibt es 2 weitere Nachweise so genannter variants of concern (VOS; aktuell noch nicht genauer bestimmte Varianten).
Kreis Bergstraße wartet auf neue Testverordnung
Der Bund und das Land Hessen haben die Möglichkeit zu wöchentlichen Corona-Tests für alle Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Damit die Menschen von diesem Angebot möglichst gut Gebrauch machen können, hatte Landrat Christian Engelhardt die Idee, dass die Tests auch in Apotheken durchgeführt werden können. „Apotheken sind an fast allen Orten vorhanden und zumeist gut erreichbar zudem haben sie durch ihre großzügigen Öffnungszeiten weitere Vorteile“, erklärt dazu Engelhardt. In den Apotheken würden die Test von Fachpersonal durchgeführt werden können, außerdem könnten die Apotheken auch die entsprechenden Testbescheinigungen ausstellen. Landrat Engelhardt hat deshalb über diesen Vorschlag bereits in der vergangenen Woche mit den Apotheken gesprochen und eine breite Zustimmung erfahren.
Damit das Gesundheitsamt die Apotheken mit dieser Leistung beauftragen kann, müssen jetzt noch die rechtlichen Rahmenbedingungen vom Bund geschaffen werden. Der Kreis Bergstraße wartet hier auf die entsprechende angekündigte Änderung der aktuellen Testverordnung, in der die genauen Modalitäten durch den Bund festgelegt werden. „Wir wissen im Moment noch nicht, wann die neue Testverordnung in Kraft treten wird, rechnen aber zeitnah damit,“ sagte dazu Engelhardt. Einstweilen nutzt der Kreis die Zeit, um schon so weit wie möglich alles vorzubereiten, damit die Apotheken, die sich beteiligen wollen, und auch andere Teststellen kurzfristig beauftragt werden können. zg