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  • Mi., 25. September 2019, 08:59 Uhr
    Bei Sprintmeisterschaften holt das Team insgesamt 70 Medaillen

    37 Hessenmeistertitel für den WSV Lampertheim im Jahr 2019

    Freuen sich über ihren Sieg bei der Hessenmeisterschaft: Luzie Schubert und Valentina Bengel. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Bei den hessischen Sprintmeisterschaften im Kanurennsport in Wiesbaden gab es für den Wassersportverein 25 Mal Gold, 25 Mal Silber und 20 Mal Bronze. Zählt man die Langstreckenmedaillen vom Frühjahr hinzu, sind es 37 Hessenmeistertitel. Für die B- und C-Schüler ist es die hochrangigste Regatta des Jahres – und sie lieferten ab. 19 von 28 Titeln gingen in die Albrecht-Dürer-Straße 46. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

    Erfolgreichste Sportlerin war Cara di Virgilio mit vier Titeln. Sie gewann beide Einerrennen, dazu noch den Zweier mit Franka Wernz und den Vierer mit Lya Strähle und Mya Ay.

    Drei Titel erreichten Mattheo Herrmann, David von Allwörden, Lya Strähle, Franka Wernz und Henrik Stiller. Weitere Siege gab es für Jan Ringel, Luzie Schubert, Valentina Bengel, Mira Unterseher, Hira Cakir, Alessando Paterna, Lukas Gotha und Heiko Graef.

    Zu den Titeln kommen noch Unmengen von guten Platzierungen. Die Trainer freuen sich auch bei manchen jungen Sportler über einen fünften Platz, wenn er oder sie das Beste gegeben hat – und das zählt für die Zukunft.

    Dies zeigt die hervorragende Arbeit der Trainer, denn auf so einer Breite Erfolg zu haben kommt nicht von ungefähr. Jede Altersgruppe bekommt ein auf ihre Möglichkeiten zugeschnittenes Training. Das Krafttraining, das für den späteren Erfolg enorm wichtig ist, aber nicht zu früh einsetzen soll, ist genau dosiert. Selbst Simon Specht, der zweifache Goldmedaillengewinner bei den Olympic Hope Games, kann da noch enorm zulegen. So wissen die Sportler, dass sie immer noch Reserven haben. Auch wenn sie als 13- oder 14-Jährige auf den deutschen Meisterschaften gerade so ins Finale kommen, können sie zwei Jahre später ganz oben stehen. Da ist Geduld und Stehvermögen gefragt.

    Bei den jungen Sportlern liegt das Augenmerk auf der Technik. Wer schon als Neunjähriger wie zum Beispiel Henrik Stiller eine gute Technik fährt, bräuchte nicht viel Training um Erfolg zu haben. Wenn man dann trainingsfleißig ist und noch eine gute Technik paddelt, dann bleibt man wie Henrik bei der Hessenmeisterschaft ungeschlagen.   

    Techniktraining muss immer wieder gemacht werden, das Wachstum des Sportlers erfordert immer wieder Anpassungen. Selbst nach den Sommerferien ist vieles wieder verlernt.  Die Trainer freuen sich darauf, ihr Wissen zu vermitteln und die Sportler bestürmen die Trainer ab einem bestimmten Alter nahezu.  Zum Ende der Saison geht es noch zur Schülerregatta nach Sandhofen. zg

     
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