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Fr., 01. Oktober 2021, 09:21 Uhr
WASSERSPORTVEREIN LAMPERTHEIM: Erfolgreiche Teilnahme an Hessenmeisterschaft im Kaurennsport
46 von 67 möglichen Siegen erreicht
Die Hessenmeister Felix Pott und Leon Brauch im K2 Schüler C. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Die Hessenmeisterschaften im Kanurennsport 2021 fanden in Kassel auf der Fulda statt. Der Wassersportverein Lampertheim reiste mit großem Team an. Alle Sportler, Betreuer und Fans hielten die 3G-Regel ein und so wurde es eine gelungene Veranstaltung an zwei Tagen. Das Team des Wassersportvereins baute seine Vormachtstellung in Hessen weiter aus und errang 46 von 67 möglichen Siegen. Möglich ist das nur, weil die Spargelstädter in allen Altersklassen gut besetzt sind.
Bei den Achtjährigen gingen zwei Neulinge an den Start: Mael Müller erreichte alle Meistertitel bei den Jungs und Lucia Reetz war bei den Mädchen nicht zu schlagen. Weitere Titel holten bei den Jungs Hendrik Stiller in der Altersklasse 11 und Lya Strähle bei den Mädels in der Altersklasse 12.
Dass in den Mannschaftsbooten alle möglichen Titel an den WSV gingen, überraschte selbst die Lampertheimer Trainer. Im Kajakzweier weiblich Schüler B waren Lya Strähle und Lilly Steger auf Platz1 über 200 und 500 Meter, bei den männlichen Schüler C gewannen Leon Brauch und Felix Pott und bei den Schülern B waren Henrik Stiller und Jan Ringel nicht zu schlagen – auch der Sieg im Kajakvierer ging nach Lamperheim.
Auch eine Klasse höher bei den Schülern A lief es gut für die Lampertheimer:Cara di Virgilio und Franka Wernz errangen sechs Meistertitel und die männlichen Schüler Lenny Schüttler und Alessandro Partena waren viermal erfolgreich.
In der weiblichen Jugend war Anna Hoffmann dreimal am Start und dreimal ging sie als Erste über die Ziellinie. Die männliche Jugend des Wassersportvereins dominierte die Rennen im K1 über 500 Meter – hier waren nur Sportler des WSV im Finale und sie kamen in der Reihenfolge Jonathan Hintz, Matteo Lunkenbein, Mattheo Hermann, Tim Walter, Johannes Spranger und Till Wernz ins Ziel. Bei dieser Überlegenheit in den Einerrennen wurden auch ich den Mannschaftsbooten auf allen Strecken die Medaillen unter den Lampertheimer Jungs verteilt – insgesamt kamen sie zu sieben Meistertiteln.
In der Juniorenklasse war Philipp Reiber das Maß der Dinge. Er gewann die Einerrennen über 200, 500 und 5.000 Meter. Im Zweier konnte sich Philipp Reiber über 200 Meter mit Leon Bucher den Sieg sichern. Über die 500 Meter-Strecke im Kajakzweier gab es eine große Überraschung: Hier gewannen Till Wernz und Johannes Spranger.
Ungeschlagen ging auch Simon Specht aus Kassel nach Hause – er feierte fünf Siege. Die Erfolge des Wassersportverein Lampertheim haben viel Gründe. Da ist zum einen die gute Nachwuchsarbeit in den Trainingsgruppen, in denen man mit vielen Trainer arbeitet, und dann bringt natürlich auch das Teilzeitinternat Kanuakademie viele junge Sportler zu guten Leistungen. Für 2022 erhoffen sich Sportler und Betreuer eine normale Saison ohneCoronaausfälle von Wettkämpfen. zg