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    Dank an Simone Kipfstuhl / Noch Karten für 27. April verfügbar

    75 mal für Sainäwwel auf der Bühne

    Simone Kipfstuhl als Julia Stockmann hat alle Hände voll zu tun – zusammen mit Thomas Hayer als Stefan Glück (links) und Norbert Gebhardt als Johann Freitag (rechts). Foto: oh

    BÜRSTADT – Am Wochenende haben die Sainäwwel einer Schauspielerin Danke gesagt, die zum 75. Mal bei der Theatergruppe auf der Bühne stand: Simone Kipfstuhl. Simone, ist im Stück die Tochter des Außenministers Harry Stockmann (Markus Winkler), die man einfach gerne haben muss, und im richtigen Leben ist sie jemand, der allen Sainäwweln ans Herz gewachsen ist. Sie kam 2012 zu der Theatertruppe Truppe und ist zunächst zum „schnuppern“ ins Bewirtungsteam eingestiegen.
    Und vor fünf Jahren, 2013, bei „Jesses, wäje dem oane mol!“ begann ihre schauspielerische Karriere. Sie spielte eine Dame, eine aus dem Gewerbe, die leichtbekleidet für Geld alles machen würde, wobei im Stück natürlich alles ganz anders kam. Es gehört schon eine gewisse Portion Mut dazu, im Negligé Theater zu spielen, überhaupt, wenn es das erste Mal ist. Laudator Markus Winkler erinnerte sich noch genau an die erste Aufführung damals. Kurz bevor es losging, sagte er zu ihr beiläufig: „Un alles klar?“ – Die Antwort wird er nicht vergessen können: Mit einem gequälten, leidvollen Blick kam nur: „Isch glaab, isch muss glei bresche!“
    Aber soweit ist es zum Glück nicht gekommen, es hat alles wunderbar geklappt, und sie ist seither ein fester Bestandteil der Theaterstücke geworden. Gleich darauf im nächsten Jahr spielte sie im Stück „Do helfe blous noch Pille“ die Hannelore Kohl, die Sekretärin des Bürgermeisters. Eine nicht gerade kleine Rolle, aber sie lebte richtig darin auf und hat den Charakter perfekt umgesetzt.
    Seitdem hat sie in allen ihren Rollen der jeweiligen Person ihren Stempel aufgedrückt. Sei es als mit Ketten behängtes Gothic-Girl oder als von zu Hause abgehauene Tochter die in der Bahnhofsunterführung lebt, genannt „Die Ratt“. Seit letztem Jahr ist sie auch im Vorstand dabei, und immer bereit zuzupacken wo es nötig ist. Im Bürgerhaus Riedrode ist sie zum Mädchen für alles geworden, und ohne sie würde manches nicht so aussehen wie es sollte.
    Als Anerkennung für die 75 Auftritte erhielt sie vom Team ein bisschen was zum Trinken, ein paar
    Blümchen und einen Gutschein zum Frühstücken. Simone Kipfstuhl wurde für ihr Engagement gedankt, verbunden mit dem Wunsch, noch lange in Zukunft im Vorstand und natürlich als Schauspielerin zur Verfügung zu stehen. Man hat noch viel mit ihr vor.
    Die Saison der Sainäwwel endet am 28.0 April. Für Kurzentschlossene gibt es noch Karten an der Abendkasse oder bei der öffentlichen Bücherei in St. Michael telefonisch unter 06206/1309409 für die Vorstellung am Freitag, 27. April. zg



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