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  • Mo., 02. Dezember 2013, 23:52 Uhr
    Gut besuchtes Benefiz-Konzert für Emily-Maxime mit Adventszauber / Gelungene Verbindung – Gelebte Solidarität

    Abendfüllendes Musikprogramm und ein Lied für Emily-Maxime

    Sie liebt Musik, singt und tanzt gerne: Emily-Maxime Roth. Zum Familienfoto mit Mutter Paola Müller und Philipp Müller trägt sie ihr leiblicher Vater Norman Roth auf dem Arm. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Lichterketten erleuchteten die Dunkelheit rund um den Bürgerhauspark, der Adventszauber hatte am Wochenende die Stadt ergriffen. Im Budendorf vor dem Bürgerhaus und Rathaus drängten sich am Nachmittag des ersten Adventsonntages die Menschen und auch am Abend ließen sich die Besucher in großer Zahl von der vorweihnachtlichen Atmosphäre dieses besonderen Weihnachtsmarktes verzaubern. Das Bürgerhaus hatte die Tore am Sonntag ab 16 Uhr für ein besonderes Konzert geöffnet – das Benefiz-Konzert für die bald sechsjährige Emily-Maxime Roth. Ein abendfüllendes Musikprogramm zog die Besucher an.

    Schwungvoll führte die Funkengarde des 1. Carneval-Clubs Rot-Weiß Lampertheim in den Abend ein. Familien mit Kindern sowie junge und reife Erwachsene kamen zu ihrem generationenübergreifenden Vergnügen. Mit deutschen Rocktiteln heizte die Newcomerband „White Terrier“ dem Publikum ein. Veranstalter Simon Müller spielt in dieser Band Gitarre, beeindruckte das Publikum aber auch mit einem eigenen Lied für seine kleine Nichte Emily-Maxime. Die Band „All 8 Weeks“ lud mit Rockklassikern zum Mitschwingen ein. Björn Paulsen und Jermaine Alford  folgten im Programm. Später kamen die Fans von Barbara Boll mit dem „BollWerk-Trio“ und von „The Groove Generation“ voll auf ihre Kosten. Paola Müller, die Mutter der kleinen Emily-Maxime, schätzt, dass mehr als 400 Konzertbesucher gekommen waren. Die genauen Zahlen waren zum Zeitpunkt des Gesprächs noch nicht ausgezählt. Der Eintritt hatte fünf Euro betragen und kommt wie der Erlös aus Kuchenverkauf und Bewirtung Emily-Maxime zugute. Dank einer teuren aber notwendigen und wirksamen Fußoperation im Oktober kann Emily-Maxime schon wieder fröhlich herumtollen und zu ihrer geliebten Musik tanzen. Allerdings muss sie unter physiotherapeutischer Anleitung täglich über einen längeren Zeitraum Bewegungsabläufe einüben.

    Noch ganz hingerissen, berichtet ihre Mama dem TIP, dass Emily-Maxime mit Barbara Boll zusammen ihr Lieblingslied „I follow rivers“ singen durfte. „Mami, ich möchte singen“, hatte sie gesagt. Backstage wurde der gemeinsame Auftritt spontan besprochen. Gemeinsam mit ihrem musikbegeisterten zweijährigen Bruder Jean-Pierre wippte Emily-Maxime bei vielen Stücken mit den Füßen im Takt mit. Bürgermeisterin Bärbel Schader mit Familie war ebenfalls unter den Konzertbesuchern und zeigte sich vom Erfolg der Veranstaltung begeistert. „Gelebte Solidarität“ sah die Bürgermeisterin hier verwirklicht, wie sie im Gespräch mit dem TIP sichtlich beeindruckt betonte. Und eine gelungene Verbindung sah sie zwischen Weihnachtsmarkt und Konzert, Veranstaltungen, die sich räumlich und zeitlich wunderbar ergänzten. Die Stadt Bürstadt hatte das Bürgerhaus zur Verfügung gestellt und das Benefiz-Konzert für den „Adventszauber“ im Bürgerhauspark mitbeworben.

    Hannelore Nowacki

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