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  • Mo., 11. Februar 2019, 12:22 Uhr
    Schöne Zeit bei der Skifreizeit der Lukasgemeinde verbracht

    Acht Freunde müsst ihr sein

    Schnee, Schnee und noch mehr Schnee gab es für die Jugendlichen, die an der Jugendfreizeit der Lukasgemeinde teilnahmen. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Das Motto „Acht Freunde müsst ihr sein“ hat für die Skifreizeit der Lukasgemeinde Anfang Januar gut gepasst. In dieser Woche fiel über einen Meter Schnee. Und das Haus „Sonneheim“ am Golm, dem Vandanser Hausberg im Montafon, wurde seinem Namen nicht mehr gerecht. Es glich von außen mehr einer Verpflegungsstation im ewigen Schnee und Eis als einer einfachen Berghütte. Der außerordentlich reichliche Schneefall machte die Transporte zum Haus hin und vom Haus weg sehr schwierig, weil die Pistenraupe die letzten 500 Meter nicht fahren konnte und das Gepäck inklusive Verpflegung selbst irgendwie den Berg hochgestemmt werden musste. Allerdings war der Weg nicht unbedingt zu begehen, sozusagen auch ohne Gepäck die pure Herausforderung. So waren alle einigermaßen froh, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben unter solchen Umständen. Dafür war der Abenteuerfaktor dieser Freizeit so hoch wie selten und auch die Schönheit der Berge ließ die Teilnehmer immer wieder ins Staunen bringen, denn der Neuschnee bor richtig gute Abfahrtsmöglichkeiten direkt vom Haus ins Tal. Für viele war es eine neue Erfahrung mit so viel Schnee konfrontiert zu werden. Manch einer musste mehrmals testen, wie hart oder weich sich die Piste anfühlt, denn auch eine blaue Piste will beherrscht sein. Schnell hatten sich Teams zusammengefunden, die der Piste auch ohne Skikurs trotzen konnten und neben Schneefall und noch mehr Schneefall, gab es dann auch unglaublich schöne Abendstimmungen am Himmel direkt am Berg und Wolkenbilder zu sehen. Der warme Kachelofen im Gastraum wurde schließlich zum beliebten Treffen nach dem Skifahren. Das Haus „Sonneheim“ gehört zum Dekanat Bergstraße und wird von einer Handvoll ehrenamtlich engagierten Menschen Stück für Stück renoviert und in Schuss gehalten. Jeder und jede ist bei dieser Freizeit an Grenzen gestoßen und das machte alle vielleicht ein bisschen alltagstauglicher, weil die Teilnehmer mit ihren selbstverständlichen Ritualen einmal brechen mussten und so das ein oder andere Gewohnheitsrecht, das immer wie ganz selbstverständlich eingefordert wird, auch mal zugunsten von mehr Miteinander und Zueinander gelebt werden konnte. Oder um einfach auch mal wieder zu spüren, wer man selber ist. „Mir hat die Freizeit trotz aller Umstände und Anstrengungen große Freude bereitet und ich hoffe die Jugendlichen der Lukasgemeinde konnten sich davon anstecken lassen“, meinte Gemeindepädagogin Birgit Ruoff rückblickend. zg

     

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