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  • Di., 13. Dezember 2016, 22:47 Uhr
    Brandschutzübung der Feuerwehr Bürstadt in der Schillerschule

    Advent, Advent der Weihnachtsbaum brennt

    Mit Feuereifer beteiligten sch die Kinder der Schillerschule an der Brandschutzübung der Feuerwehr Bürstadt. Foto: oh


    BÜRSTADT – Immer wieder zur Adventszeit steigen die Wohnungsbrände durch nicht beaufsichtigte brennende Kerzen stark an. Eine frühzeitige und kindgerechte Brandschutzerziehung kann deshalb lebensrettend sein. 

    Hinzu kommt, dass sinnenhafte und elementare direkte Erfahrungen mit Feuer, Wasser und Luft inzwischen oft von indirekten Informationen über Fernsehen, Computer und andere Medien abgelöst worden sind. Es sind aber die sensorischen Erfahrungen, die unser Handeln entscheidend prägen!

    Das hat auch der Leiter der Schillerschule in Bürstadt, Herr Wiechmann erkannt. Er baut auf die natürliche Neugier und den Entdeckerdrang der Kinder und bat deshalb die Feuerwehr beim Thema Feuer und Brandprävention um Hilfe. Ziel war es den richtigen Umgang mit Feuer einzuüben. So lernten die 3. Klassen der Grundschule, dass es nicht zu gefährlichen Situationen kommen muss und wie man mit offenem Feuer um geht. Die Brandschutzerzieher der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt rückten, unterstützt durch den Ortsverband des DRK Bürstadt, mit schwerem „Gepäck“ an: Kerzen in verschiedenen Größen, Zündmittel wie Streichhölzern und Feuerzeuge, Rauchmelder und Rauchhaus, Telefone und vieles mehr.

    Das Motto war: „Wir arbeiten mit dem Feuer und spielen nicht mit dem Feuer!“ Die Schüler mussten deshalb unter anderem versprechen in Zukunft nur im Beisein der  Eltern ein Feuer, zum Beispiel eine Kerze, an zu zünden. Sie lernten, was eine feuerfeste Unterlage ist und dass man auf die Größe der Unterlage achten soll, wenn die Kerze einmal umfällt. Jeder Schüler und jede Schülerin durfte unter fachlicher Anleitung eine Kerze entzünden ohne sich zu verbrennen. Sie lernten nicht nur wie man Feuer macht, sondern auch, was ein Feuer braucht, damit es brennen kann: Brennbares Material, Sauerstoff und Zündtemperatur. Anhand von Versuchen, Bildern und Filmen wurde dann auch sehr deutlich gemacht, wie man ein Feuer löschen bzw. verhindern kann. Mit Hilfe des Rauchhauses wurde sichtbar, wie gefährlich der Rauch ist und wie er sich ausbreitet. Jetzt wissen die Schüler wie man bei Rauch immer die Fenstern und Türen schließt ohne sich selbst in Gefahr zu begeben. Und mit den mitgebrachten Telefonen lernten sie einen Notruf fachgerecht abzusetzen um schnelle Hilfe anzufordern. 

    Zum Schluss gab es eine Urkunde. Sie ist die Bestätigung, dass die Kinder mit Feuereifer am Unterricht teil genommen haben. Mit dem abschließenden lauten Versprechen „Ich spiele nicht mit dem Feuer“ wurden die Schüler und Schülerinnen von den Brandschützern und Brandschützerinnen verabschiedet. zg

     
     

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