Do., 15. Mai 2014, 09:32 Uhr
Projekt basiert auf ehrenamtlicher Arbeit / Kostengünstige Lösung gewünscht
Aktion Schmetterlingskinder sucht dringend kleinen Lagerraum
BÜRSTADT - Die Aktion Schmetterlingskinder versorgt seit 2009 die deutschen Entbindungskliniken mit sogenannten „Schmetterlingskinder-Abschiedsboxen“ für den würde- und liebevollen Abschied vom still geborenen oder kurz nach der Geburt verstorbenen Kind.
Das gesamte Projekt „Aktion Schmetterlingskinder“ basiert hauptsächlich auf ehrenamtlicher Arbeit. Die Kleidchen und Accessoires werden von HandarbeiterInnen in ganz Deutschland hergestellt und nach Bürstadt zur zentralen Sammelstelle geschickt. Dort werden sie gelagert, ausgepackt, sortiert, vorbereitet, verpackt und an die Kliniken versandt. Das Projekt ist in den letzten Jahren jedoch so stark gewachsen, dass die bisher vom Ehepaar Deuser privat und kostenfrei zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten im Wohnhaus der Familie nicht mehr ausreichen.
Darum bitten die Projektverantwortlichen Markus und Daniela Deuser dringend um die Hilfe der Bürstädter. Gesucht wird ein Lagerraum zur Zwischenlagerung der Kleidchen und Abschiedsaccessoires. Er sollte etwa 30 Quadratmeter groß sein, trocken und ebenerdig und über Strom und Licht verfügen.
„Am besten wäre natürlich eine kleine Wohnung oder eine Art kleiner Praxisraum, aber beispielsweise auch eine Garage oder vergleichbares, in der im Winter keine Feuchtigkeit entsteht würde erst einmal den Zweck erfüllen“, erklärt Daniela Deuser. „Wir stellen in unserem Privathaus fast einhundert Quadratmeter zur Verfügung, aber zur Lagerung der Artikel und aller notwendigen Materialien wie z.B. Kartonagen und weitere zum Versand notwendigen Dinge reicht dieser Raum einfach nicht mehr – und mehr können wir leider beim allerbesten Willen nicht mehr zur Verfügung stellen.“
Da die finanzielle Situation des Vereins und Projektes nach wie vor schwierig ist, kann nur ein recht kostengünstiger Raum finanziert werden.
„Wir haben bereits seit Wochen gesucht und Ausschau gehalten, jedoch nichts passendes finden können“, erklärt das Ehepaar. „Die Zeit drängt jedoch. Wenn wir nicht bald eine Lösung finden, ist unser Projekt ernstlich gefährdet.“ Hierbei sei es jedoch vor allen Dingen wichtig, alle auszulagernden Materialien zentral in einem Raum verwalten zu können.
„Ein Aufteilen der einzelnen Lagerstücke auf beispielsweise fünf kleine Räume bei verschiedenen Leuten ist organisatorisch für uns nicht machbar“, erläutert die Projektleitung. „Wir brauchen tatsächlich einen Raum an einem Standort.“
Wer Ideen oder Informationen hat, um der Aktion weiterzuhelfen, erreicht die Projektleitung telefonisch unter 06206/964915 oder per E-Mail unter info@klinikaktion.de. zg