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  • Fr., 04. April 2025, 09:55 Uhr
    BÜRGERMEISTERWAHL 2025 IN LAMPERTHEIM: Am 1. Juni wird gewählt / CDU-Kandidat Alexander Scholl berichtet von positiver Resonanz

    Alexander Scholl will „machen und Begeisterung schaffen“

    Bürgermeister-Kandidat Alexander Scholl im Gespräch.
    Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM/HOFHEIM – Der Bürgermeister-Wahlkampf geht in die heiße Phase, der Wahltermin am 1. Juni rückt näher und bald werden die Wahlbenachrichtigungen verschickt, schon ab 21. April können die Briefwahlunterlagen online bestellt werden. Bürgermeister-Kandidat Alexander Scholl (42), der von seiner Partei, der CDU, im November einstimmig nominiert wurde, zog nun in einem Pressegespräch seine positive Halbzeitbilanz aus den Gesprächen mit den Bürgern in unterschiedlichen Formaten wie Neujahrsempfänge der Vereine und Veranstaltungen in den Stadtteilen, auch im Haustürwahlkampf habe er eine sehr gute Resonanz erlebt. In den kommenden Wochen will Scholl in verschiedenen Dialogformaten auf die Bürger zugehen. So lädt er ein zum Kaffee bei Schmerker, zum Gespräch in Hummels Scheier-Galerie und an einem Samstag soll es auf dem Schillerplatz ein Marktfrühstück geben, das zugleich zeigen soll, was die Händler auf dem Markt bieten. In Gesprächen will Scholl die Bürger überzeugen, auch in After-Work- und Feierabendgesprächen. Das Pressegespräch fand in entspannter Atmosphäre im eigenen Wohnzimmer statt, im Anschluss gab es Spargelsalat, den Ehefrau Katrin zubereitet hatte, Scholl hatte die Spargelspitzen bei einem Lampertheimer Landwirt gekauft. Bei den Gesprächen mit den Bürgern habe er den Wunsch nach mehr Verbindlichkeit und pragmatischem Handeln wahrgenommen, berichtet Scholl, was seinen Ansatz und Slogan „machen und Begeisterung schaffen“ bestätige. Die Rahmenbedingungen für seine Ziele als Bürgermeister fasste Scholl zusammen: Für bessere Entscheidungen komme es auf gute Kommunikation an, auf klare Ziele und eine Strategie, um Synergien zu heben und Lösungen zu erarbeiten, aufs Handeln komme es an. Der Bürgermeister einer Stadt wie Lampertheim mit 33.000 Einwohnern könne nicht alles lösen, müsse aber Entscheidungen treffen und mit Nachdruck handeln – und für die Bürger ansprechbar und greifbar sein. 

    Sein Fazit: „Wir müssen uns neu aufstellen“. Mit Blick auf die angespannten Finanzen der Stadt will Scholl die finanzielle Ausrichtung strukturell angehen, alle Aufgaben der Stadtverwaltung hinterfragen und bewerten, um effizienter zu werden – mit dem Ziel zusätzlichen Gestaltungsspielraum zu haben. Dabei soll auch bei den gesetzlichen Pflichtaufgaben genauer hingeschaut werden. Das alles gehe nicht von heute auf morgen, mit gut drei Jahren rechnet Scholl. Was Scholl neben vielen anderen Zielen erreichen möchte: Im Bereich Freizeit, Kultur, Vereine und Ehrenamt gebe es ein gutes Angebot, das er gemeinsam und Generationen übergreifend weiterentwickeln will. Um die Schaffung von Wohnraum gehe es, die Stadtumbauprojekte seien abzuschließen und mehr Zusammenarbeit mit dem Kreis will Scholl im Bereich der Schulen erreichen. Dabei geht es auch um die Erweiterung der Schillerschule, mit Folgen für die Parksituation, hier sollen die Bürger beteiligen werden wie auch bei Parkraumkonzepten, denn Parken sei ein emotionales Thema. Zur Belebung der Innenstadt hat Scholl die Idee,  Treffpunkte und neue Einkaufsmöglichkeiten durch Shop-in-Shop-Systeme zu schaffen. In der Zusammenarbeit mit den Stadtteilen gehe noch mehr. Lampertheim als Spargelstadt könne als Marke besser auch überregional vermarktet werden, meint Scholl. Im Haushalt sieht Scholl viele positive Dinge, mit denen man arbeiten könne. Sein Credo: „In den Vordergrund stellen, was man an Gutem hat und mit Begeisterung etwas dafür tun, dass der Gestaltungsspielraum größer wird“. Scholl wirft zudem seine politische Erfahrung in die Waagschale: Seit 2006 in der Lokalpolitik aktiv, seit 2016 Hofheimer Ortsvorsteher und seit 2021 CDU-Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament. Die Kommunikation ist seit zwanzig Jahren sein berufliches Metier bei RWE. 

    Hannelore Nowacki

    Info zur Briefwahl

    Wie die Pressestelle der Stadt Lampertheim dem TiP auf Nachfrage mitteilte, können die Briefwahlunterlagen ab dem 21.04.2025 online, per E-Mail und postalisch und ab dem 22. April 2025 auch persönlich im Briewahlbüro im Haus am Römer sowie in der Verwaltungsaußenstelle Hofheim zu den bekannten Öffnungszeiten beantragt werden. Dort ist es mit den ausgehändigten Briefwahlunterlagen auch möglich, seine Stimme direkt vor Ort abzugeben.

     

     

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