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Di., 08. Dezember 2015, 13:38 Uhr
EKS-Schüler von Größe und Gewicht der Steine beeindruckt / Bauarbeiten im Zeitplan
alla hopp!-Anlage nimmt weiter Form an: Riesige Felsen angeliefert
Bürgermeisterin Barbara Schader erläutern den Schülern der 6rd der Erich-Kästner-Schule den Baufortgang. Foto: Benjamin Kloos
BÜRSTADT – Groß und eindrucksvoll ragten sie am Dienstag Vormittag aus dem grauen Nebel, der sich über die sonst so strahlende Sonnenstadt Bürstadt legte, und versprühten dabei eine ganz besondere Magie: Die ersten großen Felsen, eigens für die alla hopp! Anlage, die, in einem Steinbruch im Schwarzwald handverlesen, an diesem Tag angeliefert wurden.
Die Schüler der Klasse 6rb der Erich-Kästner-Schule, die eigens zu diesem besonderen Termin in den Bürgerhauspark gekommen waren, staunten nicht schlecht angesichts der Größe der Felsen und der dazugehörigen Daten: Bis zu 3,40 Meter hoch sind die einzelnen und insgesamt 28 großen Steine und dabei zwischen acht und neun Tonnen schwer. Kein Wunder, dass mit einem speziellen Kran gearbeitet werden musste, der die Felsen an ihre vorbestimmten Plätze hob.
„Es ist das erste Mal, dass ich seit dem Baubeginn auf das Gelände darf und ich freue mich sehr darüber", betonte Bürgermeisterin Barbara Schader, die zu Beginn der Bauphase die Planung und Aufsicht für das Gelände abgeben musste. „Die Felsen können gesetzt werden, und es ist schön, dass Ihr mitbekommt, wie die Baustelle, wie die Anlage wächst", wandte sich das Stadtoberhaupt an die Schüler der EKS. Die Eröffnung sei weiterhin für Mai vorgesehen. „Jetzt kommt gute Bewegung in das Projekt, das Fundament für ein spannendes Element wird geschaffen", weckte Bürgermeisterin Schader die Neugier der Schüler. „Wir freuen uns, wenn wir in diesem wunderschönen Park feiern können."
Mit Hilfe eines großen Krans werden die bis zu neun Tonnen schweren Steine an den richtigen Platz gebracht. Foto: Benjamin Kloos
„Die Bauarbeiten gehen gut voran. Dabei ist und bleibt der Park naturnah, die Steine sollen als signifikantes Merkmal hierfür dienen", freute sich Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung. „Die Bürgerhausparkatmosphäre wird auch nach der Umwandlung in den alla hopp!-Park erhalten bleiben", stellte Projektplaner Dirk Schelhorn klar. Für die mittlerweile neun gefällten Bäume werden so beispielsweise 30 bis 40 neue Bäume gepflanzt werden. Und auch ein großer Irrgarten soll schon bald entstehen – sehr zur Freude der Schüler, die das Projekt auch weiterhin aufmerksam verfolgen werden. Benjamin Kloos