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  • Mi., 09. Oktober 2013, 16:51 Uhr
    Förderaktion: Lampertheim hofft auf Zuschlag / Unterschiedliche Nutzungen denkbar

    „alla hopp! - Bewerbung mit „TZ-Wiese“

    Mit der „TZ-Wiese“, dem Gelände zwischen Europabrücke und Technischem Zentrum, bewirbt sich Lampertheim um den Zuschlag im Rahmen einer Förderaktion Dietmar Hopp-Stiftung. Foto: Stadt Lampertheim


    LAMPERTHEIM – Die Stadt Lampertheim hat sich fristgerecht bei der Förderaktion „alla hopp!“ der Dietmar Hopp-Stiftung beworben. Bis zum 30. September mussten die Bewerbungsunterlagen über das Internet abgegeben sein. Ins Rennen zieht die Stadt Lampertheim mit der „TZ-Wiese“, dem Gelände zwischen Europabrücke und Technischem Zentrum. Diese Fläche kristallisierte sich sehr schnell als Favorit für die generationsübergreifenden Bewegungs- und Begegnungsräume heraus, da sie alle Anforderungskriterien der Dietmar Hopp-Stiftung erfüllt. Die Auswahl der insgesamt 18 begünstigten Standorte in der Metropolregion Rhein-Neckar wird im Frühjahr 2014 getroffen werden. Die Umsetzung soll dann innerhalb der nächsten drei Jahre erfolgen. Für die gesamten Maßnahmen stellt die Dietmar Hopp Stiftung 40 Millionen Euro zur Verfügung.

    Vorgabe für die Bewerbung war unter anderem die Verfügbarkeit über eine zentrumsnahe Fläche von ca. 5.000 Quadratmetern. Nach Durchführung erster Sichtungen hatte sich eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe gegründet, die das in der Gemarkung vorhandene Flächenangebot sondiert, in Augenschein genommen und nach unterschiedlichsten Kriterien bewertet hat. Hierbei wurden Lage, Eigentumsverhältnisse, bereits vorhandene Infrastruktur, Größe und Baurecht bewertet. Sofern die Stadt Lampertheim im Frühjahr 2014 von der Jury ausgewählt würde, könnten bis zu vier unterschiedliche Module auf der „TZ-Wiese“ entstehen.

    Das erste Modul wäre ein Bewegungsparcours. Er bestünde aus verschiedenen Stationen, die
    von Menschen jeden Alters und Fitnessgrades genutzt werden könnten. Das zweite Modul wäre ein Spielplatz für die Jüngsten mit Überdachung und Sanitäranlage. Ein drittes Modul könnte besonders Schulkindern auf einem naturnahen Spiel- und Bewegungsplatz Raum zum freien Spielen bieten. Die Gestaltung würde im Rahmen einer Planungswerkstatt mit Kindern erfolgen. Als optional viertes Modul könnte auch eine Skater- bzw. Bikeranlage ausgewiesen werden. Dieses Bewegungsangebot soll nicht nur von allen Bürgern genutzt werden, sondern auch von Vereinen, Schulen und anderen Einrichtungen. In diesem Sinne: „alla hopp!”, jetzt kommt Bewegung rein …

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