Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 23. September 2019, 22:54 Uhr
    Konzert der MIL versetzte Besucher im Schwanensaal in Dirndl und Lederhosen in Feierlaune

    „Alpenrock – Musikgrüße aus der Lederhose“

    Helmut Wehe, Elke Singer und ihre musikalischen Mitstreiter verwandelten den Schwanensaal in einen „Stadl“. Foto: Sigrid Samson


    LAMPERTHEIM – Liebhaber der Alpenklänge kamen am vergangenen Freitag im Schwanensaal voll auf ihre Kosten, denn MIL-Mitglied und Projektbeauftragter Helmut Wehe, bekannterweise leidenschaftlicher Wanderer und Fan des Alpenrocks, verwandelte den Schwanensaal in einen typischen „Stadl“. Dem Publikum bot sich ein Vorgeschmack auf bevorstehende Oktoberfestveranstaltungen mit vielfältigen bekannten Liedern in bayrischem und österreichischem Dialekt – ordentlich Partystimmung machte sich breit. Die Songliste reichte von Liedern von Hubert von Goisern, der Spider Murphy Gang, den Zillertalern und den AlpenRebellen bis hin zu Songs von Andreas Gabalier. 

    „Wir haben Alpenrock, Reggae, Schlager und Alphorn im Gepäck“ lauteten die Worte von Helmut Wehe, MIL-Mitglied und Projektbeauftragter des musikalischen Abends zu Beginn.

    Zu den musikalischen Mitstreitern zählten neben Helmut Wehe (Gitarre und Gesang) die großartige Sängerin Elke Singer, Michael Moser aus der Umgebung von München  (Gesang, Akkordeon), der Pfälzer Alex Kiesow (Klarinette, Saxophon), Sven Greifenstein (Gesang, Trompete, Bariton), Patrick Schneller (Schlagzeug), Michael Rentschler (Gesang und Keyboard) sowie Hans Grieb aus Hockenheim (Tuba und Bass). 

    Der Großteil der etwa120 anwesenden Gäste waren passend zum Motto in Dirndl und Lederhosen erschienen. Dass die Veranstaltung nicht ausverkauft war, tat dem Ganzen keinen Abbruch, denn die Anwesenden feierten, sangen, klatschten und tanzten gerne den gesamten Abend über zu den musikalischen „Schmankerln“. Denn nicht nur die Musikgrüße aus der Lederhose, sondern auch die „Gaudi“ stand auf dem Programm. 

    Gute Stimmung herrschte von Beginn an zu „Schickeria“ von der Spider Murphy Gang.  „Und alle Hände nach oben“ animierte Wehe die Gäste immer wieder zum Mitmachen. „Auf geht’s Buam“ rief seine Mitstreiterin Elke Singer, die in ihrem feschen Dirndl gekonnt über die Bühne fegte und auch prächtig jodeln konnte. Sie beeindruckte mit ihren Gesangskünsten und ihrer mitreißenden Art. Weitere Lieder aus der Steiermark ließen die Stimmung steigen. Zu den etwas langsameren Tönen zu „Weit, weit weg“, im Original von Hubert von Goisern, schunkelte das Publikum gerne mit. Alex Kiesow beeindruckte dabei mit seinem Soloeinsatz am Saxophon. Es folgte ein „Abstecher in die Schweizer Alpen“, wie Wehe ankündigte und zu „Heidi“ trällerten alle im Saal den Text lauthals mit. „Schatzilein, du musst nicht traurig sein“ folgte und die Musiker ernteten viel Applaus für ihre Darbietungen. Sven Greifenstein griff zum Alphorn und Wehe präsentierte gekonnt Songs im Kuhglockenspiel. Lieder der Schürzenjäger durften ebenfalls nicht fehlen und heizten die Stimmung weiter auf. Wehe kommentierte gekonnt im bayrischen Dialekt und war sichtlich voll in seinem Element. „Auf geht’s in's Zillertal“ mit dem „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ hieß es im Anschluss. 

    Für einen Überraschungseffekt sorgte Edith Schaffer aus der Steiermark, die es sich nicht nehmen ließ, spontan die Bühne zu betreten und mit den Musikern gemeinsam zu singen, denn die heimatlichen Klänge konnten sie nicht mehr auf dem Stuhl halten - „von den Heimatgefühlen übermannt“ fügte Wehe hinzu. Zu „Skifahr'n“ von den Klostertalern legte Kiesow ein faszinierendes Klarinettensolo auf's Parkett. Schwungvolle Lieder wie „Wenn I mit dir tanz“  oder „I will hoam nach Fürstenfeld“ folgten. Einige der Gäste waren auf der Tanzfläche nicht mehr zu bremsen. Zum Schluss sangen alle beteiligten Musiker gemeinsam „Sierra Madre del Sur“, worauf sie ohne Zugabe nicht von der Bühne gelassen wurden. Nicht nur dieses Lied ließ eine gewisse Sehnsucht nach den Bergen aufkommen. Nach dem gefeierten „Hulapalu“ von Andreas Gabalier ernteten die Musiker großen Applaus und konnten auf eine gelungene musikalische Veranstaltung mit begeistertem Publikum zurückblicken. Sigrid Samson

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 1