Mit den neuen Balken wurde der Parkplatz am Altrhein aufgewertet. Foto: oh
LAMPERTHEIM – „Es war schon ein Schandfleck am Altrhein, die heruntergekommene und zum teil in einem desolaten Zustand befindliche Balkenabsperrung am Parkplatz Alter Hafen”, so die Aktionsgemeinschaft „Lebendiger Altrhein“ in einer Pressemitteilung. „Die alte Abgrenzung war schon in die Jahre gekommen und so verrottet, dass sie nicht mehr von den Balkenauflagen gehalten wurden.”
Der Wirtschafts- und Verkehrsverein sowie die Aktionsgemeinschaft „Lebendiger Altrhein“, bestehend aus dem Bootsclub Lampertheim und dem Fährverein Nibelungenland, haben in Gesprächen mit der Stadtverwaltung auf die Situation am Altrhein hingewiesen.
Jetzt hat die Stadtverwaltung reagiert. „Wir haben überhaupt nicht damit gerechnet“, so Werner Reuters, 1. Vorsitzender des Fährvereins, „dass unsere Vorschläge jetzt so kurzfristig umgesetzt wurden. „Großes Lob an das Ordnungsamt und den Bauhof“, ergänzt Ulrich Schneider, 2. Vorsitzender des Bootsclub Lampertheim e.V. „Jetzt haben wir zu unserem Aktionstag 'Lebendiger Altrhein' hier am Parkplatz Alter Hafen wieder ein sauberes Bild.” Die fünf Meter langen Baumstämme wurden am letzten Mittwoch per LKW angeliefert und waren bereits am Freitagmittag montiert.
Im Rahmen dieser Aktion wurde wohl auch der verrostete Stahlmast entfernt. Nach Recherchen des Fährvereins war der Mast ohne Eigentümer. Er gehört weder dem Wasser- und Schifffahrtsamt, noch dem Deichbauamt, noch dem EWR, noch der Stadt. Es steht zu vermuten, dass dieser Mast als Flaggenmast und Elektromast für das bereits 1991 abgewrackte Personenschiff diente, welches hier vor Anker lag. Jetzt ist der „Mast des Anstoßes“ entfernt und der Altrheinparkplatz etwas schöner geworden.
Für die Zukunft wünschen sich die Organisatoren des Altrheinfestes noch, dass die beiden vorhandenen Müllgefäße ausgetauscht und in einer größeren Form neue Gefäße aufgestellt würden. Sollte sich die Stadt entschließen, eventuell im Rahmen des Touristikkonzeptes hier am Parkplatz noch Fahrradständer und vielleicht zwei Ruhebänke aufzustellen, würde das „Tor zum Naturschutzgebiet Biedensand“ sehr aufgewertet werden – so jedenfalls die Meinung der Organisatoren. zg