Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Di., 03. November 2020, 08:44 Uhr
    Ballspende für SG Hüttenfeld zum Geburtstag der Fußballlegende Fritz Walter 

    Am Fritz-Walter-Weg Gedenken an den Weltmeister von 1954

    Große Freude über den prominenten Besucher Klaus Schlappner und die gespendeten Fußbälle. Im Bild (von links): Jugendleiter und Trainer Bajram Eleza, Ortsvorsteher Karl Heinz Berg, Sportcoach Marius Schmidt, Klaus Schlappner, Kreisbeigeordneter Karsten Krug und der Erste Vorsitzende der SG Hüttenfeld Bernd Ehret mit drei jungen Fußballbegeisterten. Foto: Hannelore Nowacki


    HÜTTENFELD – Einen Fritz-Walter-Weg gibt es in Hüttenfeld seit 2005, sonst nur noch in fünf weiteren deutschen Kommunen, hieß es beim Spendentermin zugunsten der E-Jugend der SG Hüttenfeld am Samstagnachmittag im Fritz-Walter-Weg. In der Sackgasse nebenan bleibt der frühere Bundestrainer Sepp Herberger ebenfalls mit einer Straße, die seinen Namen trägt, für immer im Gedächtnis. Und das sei wirklich einmalig, wusste Sportcoach Marius Schmidt, der gemeinsam mit dem Botschafter des Kreises Bergstraße Klaus Schlappner Fußbälle für die Jugendfußballarbeit für die SG Hüttenfeld mitgebracht hatte. An Schlappner und sein Wirken für den SV Waldhof erinnern sich noch viele Fußballfans. Die Fußballlegende Fritz Walter ist unvergessen, war er doch 1954 als Kapitän der deutschen Nationalelf mitverantwortlich für das „Wunder von Bern“ und den Weltmeistertitel. Mit seinem FC Kaiserslautern wurde er zweimal Deutscher Meister. Am 31. Oktober wäre der 2002 verstorbene Fritz Walter 100 Jahre geworden, am Samstag war daher der perfekte Zeitpunkt und Ort für die Fußballspende gewählt. Wegen der Corona-Regeln konnte nicht gefeiert werden, aber Schlappner wusste eine Menge Geschichten von damals zu erzählen. Alles mit Maske, nur für das Foto mit Abstand durfte das strahlende Lächeln gezeigt werden. Diese parallel verlaufenden Wege hätten sich die beiden verdient, meinte Schlappner, der von den beiden Fußballlegenden sagt: „Die ware einfach vunn uns“. Stets bescheiden geblieben, so beschrieb Schmidt das große Fußballervorbild Fritz Walter. Von „Profitis“ sprach Schlappner mit Blick auf die Millionen schweren Fußballprofis von heute, dagegen habe zu Zeiten von Fritz Walter die Arbeitsleistung und die Vertragstreue gezählt, wenngleich Walter von Spitzenvereinen zahlreiche Angebote erhalten habe. Schlappner als den Mann mit dem Pepita-Hut hatte Ortsvorsteher Karl Heinz Berg den früheren Trainer in Erinnerung. Jedoch Sepp Herberger in seinem Haus in Großsachsen zu besuchen, sei ihm als Bub nicht gelungen, denn der war nicht zuhause. Auch in Hüttenfeld war unter den Jugendlichen eine Menge los gewesen. Wo heute der Fritz-Walter-Weg liegt, sei früher gleich neben der Tabakscheune der Fußballplatz gewesen, daran erinnerte sich Schmidt. Schlappner definierte Fußball für die Zuhörerrunde begeistert als wichtig für „unser Sozialleben und Sport als soziale Einrichtung im Ehrenamt“. Einen weiteren Fußball brachte der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Karsten Krug mit, einen größeren Ball für die ältere Jugend mit 425 Gramm Gewicht, während die Fußbälle für die Acht- bis Neunjährigen der E-Jugend kleiner sind und nur zwischen 290 und 315 Gramm wiegen. Auch er bekennender Fußballfan, der früher in seinem Heimatverein FC Alemannia Groß-Rohrheim aktiv gespielt hatte. Bernd Ehret, Erster Vorsitzender der SG Hüttenfeld, bedankte sich herzlich für die Ballspende und beim prominenten Besucher in Hüttenfeld. Hannelore Nowacki



     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2