Verschärfte Regeln beim Schubkarrenrennen / KSG-Team siegt
Am letzten Kerwetag war einiges geboten
Ein Spaß der Extraklasse für Zuschauer und Fahrgespanne war das Schubkarrenrennen, diesmal wieder auf der Straße. Foto: Hannelore Nowacki
NORDHEIM – Der Zauberer Peter Pepper war am Montag im Festzelt zu Besuch und das lustige Schubkarrenrennen brachte die Stimmung von Alt und Jung, wie nicht anders erwartet, auf Hochtouren. Armin Tremmel als Organisator und Sprecher uff der Gass war ganz in seinem Element. Die Regeln waren diesmal ein wenig verschärft, nicht allein der Beweis von Geschicklichkeit und Trinkfestigkeit war zu erbringen - ein Intelligenztest war zu bestehen. „Alles ganz einfache Fragen“, meinte Tremmel lachend. Drei verschiedene Bögen, für jede Runde einer, waren vom Beifahrer während der Rückfahrten zwischen Schorle und Ziel auszufüllen. Die „Brücken“ aus Holzteilen überfuhren die Schubkarrenteams erstaunlich geschickt, doch an den Schokoküssen scheiterten einige Fahrer. Da hieß es, den Mund weit aufzumachen und schnell zu essen, ganz ohne Hilfe der Hände.
Am Wendepunkt kam die Schorle dazu, ebenfalls schnell zu schlucken war hier die Anforderung - ob der Fahrer oder Beifahrer trinkt, das war egal. Mit Hut ging es aufs Ziel zu, nicht immer bei freier Sicht. Die Zuschauer am Straßenrand bekamen viele Gelegenheiten, sich vor Lachen auszuschütten. Der Siegeswille war trotz Spaß an der Sache erkennbar ausgeprägt. Mit ihrem Schal verhinderte eine Fahrerin, dass ihr Hut ins Gesicht rutschte – ein Einfall, wie ihn nur eine Frau haben kann, meinte der Sprecher. Acht Teams hatte Tremmel auf seiner Liste, nach drei spannenden Runden stand das Siegerpaar fest: Fahrer Michael Karb und Beifahrerin Nicole Arnold, beide bei der KSG, die als Hauptpreis ein Bier und eine Wurst ausgelobt hatte. Den Siegern genügte ihre Siegesfreude.