Die Mitglieder der CDU Hofheim erkundeten im Rahmen einer informativen Begehung die Gemarkung. Foto: oh
HOFHEIM – Historisch, informativ und gesellig – das war die erste Grenzwanderung der CDU Hofheim innerhalb der Hofheimer Gemarkung am vergangenen Freitag. Start war um 18 Uhr am Bürgerhaus. Nach einer kurzen Begrüßung der rund 20 Teilnehmer machte sich die Gruppe auf den Weg über den Bahnübergang am Wattenheimer Weg, entlang der Bahnlinie bis hin zum Weschnitzdamm zur Gemarkung „Im Weschnitzgrund“. Auf dem halben Weg ging Ortsvorsteher Alexander Scholl auf die historische Bedeutung des Bibliser Weges ein. Die Vermutung liegt nahe, dass der heutige Bibliser Weg eine wichtige Straßenverbindung im Mittelalter zwischen den Kaiserstädten Worms und Frankfurt war. Auch die angrenzende Gemarkung „In der großen Herberge“ sowie verschiedene Funde unterstreichen diese Vermutung.
An der Weschnitz angekommen konnte der gerade erst sanierte Damm besichtigt werden. Knapp 1.000 Meter des Deiches gehören noch zur Hofheimer Gemarkung und stellen die Grenze nach Biblis dar. Im Rahmen der Deichsanierung wurden die landwirtschaftlichen Wege durch den Baustellenverkehr stark in Mitleidenschaft gezogen.
Ortsbeiratsmitglied Martin Bär unterstrich in diesem Zusammenhang nochmals den Wunsch der Hofheimer CDU, die zeitnahe Wiederherstellung der Wege von allen Beteiligten mit Nachdruck zu verfolgen. Nach einer gemütlichen und gesellige Rast bei kühlen Getränken und einem Imbiss auf dem Starrfelder Hof, endete die gelungene Veranstaltung wieder am Ausgangspunkt. zg