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  • Do., 27. April 2017, 10:53 Uhr
    Alexander Bauer reagiert auf Äußerungen der SPD Bürstadt zur Kinderbetreuung in Hessen

    „Angemessene Beteiligung für die Erziehungs- und Bildungsarbeit“

    BÜRSTADT - „Wir Christdemokraten teilen das Ziel, hessische Eltern möglichst zu entlasten. Aber wir reden nicht nur davon, wir tun auch viel dafür. Mehr als eine halbe Milliarde Euro, die wir mittlerweile jährlich in Familienleistungen investieren, von der Kinderbetreuung in Plätzen und Qualität, über die Familienzentren bis zur Familienkarte, um nur die wichtigsten Posten zu nennen“, führt der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer aus und ergänzt: „Seit 1999 mit 70 Millionen Euro hat sich in der Verantwortung der CDU-geführten Landesregierungen die Fördersumme in der Betriebskostenförderung für die Kinderbetreuung vervielfacht. Und das liegt nicht nur an der Vervielfachung der Plätze, die heute landesweit die Rechtsansprüche im Bereich Ü3 wie U3 erfüllen. Das Kinderförderungsgesetz, so sagt uns die Evaluation, hat zudem allenthalben zu höheren Fördersummen, vielerorts zu mehr Personal und zu einer  stärkeren  Ausrichtung an Qualitätsstandards geführt. Die auf den ersten Blick populäre SPD-Forderung zur Abschaffung der Elternbeiträge wäre zunächst ein Subventionsprogramm für Gut- und Besserverdiener. Familien mit geringem Einkommen oder im SGB II-Bezug zahlen schon heute nichts oder geringere Beiträge. Im Steuerrecht werden Eltern (welche nämlich in aller Regel Steuern zahlen) bereits heute signifikant entlastet: durch die Möglichkeit, Kinderbetreuungskosten von bis zu 6000 EUR pro Kind und Jahr zu zwei Dritteln von der Einkommenssteuer abzusetzen. In Bürstadt gibt es im kreisweiten Vergleich moderate Kinderbetreuungsgebühren. Der Elternanteil beträgt weniger als 20 Prozent der Gesamtkosten. Auf eine Betreuungsstunde in der Kinderkrippe umgerechnet bedeutet dies, dass der Elternbeitrag weniger als 2,- Euro ausmacht. Das ist nach meiner Auffassung eine angemessene Beteiligung für die Erziehungs- und Bildungsarbeit, die in den Bürstädter Kinderbetreuungseinrichtungen geleistet wird. Es braucht ein gutes Qualitätsniveau, damit Kita und Kindergarten tatsächlich Bildungsbarrieren überwinden helfen, und der Weg dahin ist noch weit. Deshalb hat für mich die Arbeit an weiteren Qualitätsfortschritten in der Kinderbetreuung Priorität.“ zg

     

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