Schüler der Erich-Kästner-Schule informierten sich im InfoMobil der Metall- und Elektroindustrie
Anregungen geben und Interesse wecken
Die 9Ra der Erich-Kästner-Schule machte am letzten Donnerstag den Anfang und schaute als erste von drei Gruppen zum 90-minütigen Work-Shop auf dem Beethovenplatz vorbei. Im Infomobil sammelten die interessierten Schüler dann praxisnahe Einblicke in ausgewählte M+E Berufe. Fotos: Eva Wiegand
BÜRSTADT – Berufsinformation der besonderen Art erhielten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Realschule im Info-Bus der Metall- und Elektroindustrie, der zwei Tage lang auf dem Beethovenplatz Aufstellung genommen hatte. In insgesamt drei Durchgängen mit je 10 Teilnehmern gab es sowohl für Schüler, aber auch einige Schülerinnen einen Einblick in die Arbeitswelt der M+E-Berufe der Industrie. Neben allgemeinen Informationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen, den Voraussetzungen, Berufschancen und der richtigen Bewerbung, wurden auch Arbeitsabläufe anhand von Produktionsanlagen im Modell veranschaulicht.
Obendrein gab es weitere Fakten und Daten zu Verdienstmöglichkeiten sowie der Ausbildungsdauer. Dabei richtete sich das Angebot des Info-Busses an alle Schüler der neunten Realschulklassen. „Sämtliche Schüler, die sich dafür interessieren, können hier in die Berufe reinschnuppern“, berichtete EKS-Lehrer Sven Dehoust, der die Aktion auf dem Beethovenplatz organisiert hatte. Vor Ort erwartete dann Matthias Schmitt zusammen mit seinem Kollegen Detlef Oehme nacheinander die drei Gruppen und führte die Schüler nach einer kurzen Einführung zu dem 90-Minütigen Work-Shop durch den Info-Bus. An der ersten Station wurde der Beruf des Zerspanungsmechanikers praktisch dargestellt. Mithilfe einer Computerprogrammierung konnten die Schüler ein Herz in einen Metallwürfel fräsen. Dabei sammelten die Schüler praktische Erfahrungen durch die Herstellung eines eigenen kleinen Werkstücks.
Auch das Experimentieren kam nicht zu kurz. „Hier könnt ihr euch auch selbst testen, ob ihr überhaupt für technische Berufe geeignet seid“, erklärte Schmitt. Schließlich suche die Branche händeringend geeigneten Nachwuchs, betonte Schmitt. Derzeit sind neun Infomobile bundesweit im Einsatz, finanziert wird die Aktion über die örtlichen Arbeitgeberverbände.