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  • Mi., 01. März 2023, 22:47 Uhr
    SPENDEN: Volksbühne und Firma Com Flash spenden 1.500 Euro an Kanu-Club für inklusive Vereinsarbeit

    Anschaffung eines Rettungskatamarans durch Spenden und Fundrising

    Die Volksbühne hatte 500 Euro gespendet und den großen symbolischen Scheck mitgebracht. Auch die 1.000-Euro-Spende der Firma Com Flash ist bereits an den Kanu-Club für die inklusive Vereinsarbeit überwiesen. Für 11.000 Euro soll ein Rettungskatamaran angeschafft werden. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Die gespendete Gesamtsumme von insgesamt 1.500 Euro hilft dem Kanu-Club ein ganzes Stück weiter, denn die Anschaffung eines Rettungskatamarans für etwa 11.000 Euro steht an. Auch über das EWR-Crowdfunding mit der Zielsumme von 5.000 Euro will der Verein sein Budget aufstocken. Gelingt das, legt EWR noch  etwas drauf. Wenn nicht, wird das eingezahlte Geld an die Spender zurücküberwiesen. Bis zum 14. März laufe das Crowdfunding noch, berichtete Sportwartin und Trainerin Ulrike Gliem im Gespräch mit Michael Tschirner und Sven Soldan vom Vorstand der Volksbühne und Juliane Hamann, Mitarbeiterin der Firma Com Flash. Einen Zuschuss erhält der Kanu-Club vom Land Hessen. Beim inklusiven Paddeln von behinderten und nicht behinderten Kindern auf dem Altrhein könne es passieren, dass ein Kind einen Krampfanfall bekommt, mit dem Kajak kentert und schnell aus dem Wasser geholt werden muss, erklärte Gliem. Zwar seien Helfer schnell zur Stelle, aber ein völlig kraftloses Kind über die Reling in ein normales Motorboot zu heben sei schwer. Ein Katamaran dagegen bleibe im Wasser stabil und das Kind könne einfach auf eine der beiden flachen Kufen gezogen werden. Wenn die Kinder ab Ostern wieder ins Wasser gehen, werde auch auf die Wettkampfteilnahme bei den „Special Olympics“ in Berlin trainiert, erzählte Gliem. Dieser Verband richte Wettkämpfe für geistig behinderte Menschen aus, sie werde dort Kampfrichterin sein. Zum Training kommen die Inklusivgruppen zunächst zweimal, im Sommer sogar dreimal in der Woche, die Leistungssportler trainieren bis zu sechsmal wöchentlich. Der Vorstand der Volksbühne Lampertheim hatte kurzfristig entschieden, 500 Euro für die inklusive Vereinsarbeit des Kanu-Clubs Lampertheim zu spenden. „Wir sind glücklicherweise dazwischen gerutscht“, freute sich Gliem. Ein Zufall wollte es, dass der 1. Vorsitzende der Volksbühne Frank Griesheimer, der auch Geschäftsführer der Firma Com Flash Lampertheim ist, von der Crowdfunding-Aktion des Kanu-Clubs gelesen hatte. Die 500-Euro-Spende der Volksbühne stockte die Firma  kurzerhand mit 1.000 Euro auf. Wie Tschirner, 2. Vorsitzender der Volksbühne und Regisseur beim zuletzt gespielten Mundartstück „‘s Disgo-Fiewa“ erzählte, kommen die Einnahmen aus der Seniorenvorstellung in den Spendentopf und diesmal auch das Eintrittsgeld von zurückgegebenen Karten, das von vielen Käufern gespendet wurde. Wegen mehrerer Krankheitsfälle waren Vorstellungen ausgefallen. Noch weitere Spenden der Volksbühne für soziale Zwecke sollen folgen. Im Stück ging es um den Traum von Ruhm und großem Geld. Sven Soldan spielte den Fernsehproduzenten Knut Wuchtig. Wie zu erfahren war, hat die Theatergruppe schon ein neues Stück im Blick. Hannelore Nowacki

     

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