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Mi., 20. Dezember 2017, 23:27 Uhr
Kinder des Kinderkirchenmorgens erfreuten Bewohner und Angehörige
Applaus für Krippenspiel im Altenheim St. Elisabeth
Die Tiere im Stall mit der Heiligen Familie hatten ganz wunderbare Erlebnisse. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Alte Leute, junge Leute und ganz junge Menschen, die noch auf Mamas Arm neugierig oder auch müde in die Welt schauen, waren am Dienstag gegen Abend im Briebelsaal des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth versammelt, um gemeinsam das Krippenspiel anzuschauen, das die Gruppe Kinderkirchenmorgen der Evangelischen Kirchengemeinde mit Beate Fritz eingeübt hat. Am Schluss spendeten die Zuschauer Applaus und Pfarrer Heymach sprach ein Gebet, das mit den Worten „Guter, Gott, jetzt kann Weihnachten werden“ begann. Alle Jahre wieder, nun schon zum vierzehnten Mal, kommen die Kinder des Kinderkirchenmorgens in der letzten Adventswoche sagte Pfarrer Rainer Heymach in seiner Begrüßung, die zum Krippenspiel überleitete: „Lassen wir uns verzaubern von den Kindern und feiern, dass Gott Mensch geworden ist an unserer Seite, dafür sind wir dankbar“. „Tiere erleben Weihnacht“ ist der Titel des Stücks von Christiane Güntter. Andrea Hintz-Rettenmaier begleitete das Stück und alle Lieder am Klavier. Zum Lied „Ihr Kinderlein, kommet“ zogen die kostümierten Kinder feierlich in den Saal ein. Maria (Marija) und Josef (Jan) kamen mit Ochse (Jonathan), Esel (Markus), Schäferhund (Louise) und Haushund Daniel), Katze (Maleen) und einigen Vögeln (Paul, Anna Maria, Damian) herein, zwei Schafe (Aaron und Mirjam) und eine Maus (Lisa) vervollständigten die Szene im Stall. Sogar die Krippe (Alexandra) beteiligte sich an den Gesprächen im Stall, zunächst sprach die Krippe mit dem Ochsen, dem es im Stall zu kalt war. Damit konnte er die Krippe nicht beeindrucken, die sagte ihm: „Futterkrippe sein, was ist das schon. Ich bin zu anderem auf der Welt“. Bei der Ankunft der Heiligen Familie, Maria war schwanger, gesellte sich der Esel zum Ochsen hinzu und berichtete ihm von der beschwerlichen Reise. Und als schließlich der kleine Jesus da war, wurde es ganz friedlich unter den Tieren im Stall. Die Hirten mit Schafen und Schäferhund kamen und wollten das Kind sehen, von dem sie wussten, dass es „der Heiland sei, Christus, der Herr“. „Was ist das für eine Nacht?“ Haushund und Katze gehen dieser Frage auf den Grund und alle Tiere wunderten sich, dass sie in dieser Nacht nicht stritten, die Hunde nicht beißen und die Katzen nicht jagen, aber die Vögel singen. „Halalaleluja, Jesus ist geboren, stimmt alle fröhlich ein, Weihnachten ist ein Freudenfest“ sangen die Kinder im Schlusslied. An Heilig Abend wird das Krippenspiel in der Kirche aufgeführt. Birgit Mascetta, Leiterin des Sozialen Dienstes in St. Elisabeth, dankte allen Mitwirkenden für ihren Einsatz. Hannelore Nowacki