Mo., 14. März 2016, 12:35 Uhr
Freie Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim gehen gestärkt aus der Kommunalwahl hervor
„Arbeit wird wertgeschätzt und für gut befunden“
GROSS-ROHRHEIM - Mit großer Freude haben die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim (FW-BfGR) zur Kenntnis genommen, dass die Wählerinnen und Wähler ihre sachliche, nachhaltige Arbeit in der Gemeindevertretung und darüber hinaus schätzen. Am Dienstag nach der Wahl trafen sich die Kandidaten zur Wahlnachlese im Restaurant Hessischer Hof und sprachen über den Wahlkampf sowie über das Wahlergebnis. "Einen Stimmenanteil von 32 Prozent haben wir kaum erwartet, denn unser erdrutschartiger Zugewinn bei der letzten Kommunalwahl wurde von unseren politischen Marktbegleitern vielfach als Betriebsunfall abgetan. Insofern ist der erneute Zugewinn ein deutliches Zeichen, dass man unsere Arbeit wertschätzt und für gut befindet", bringt es Walter Öhlenschläger auf den Punkt. Auch in Zukunft werden sich die Freien Wähler nicht vorschreiben lassen an welchen Themen sie arbeiten und welche Initiativen angepackt werden. Ein großes Ärgernis ist den FW-BfGR, dass weder das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz noch das Regierungspräsidium in Darmstadt die Bürgerbeschwerden zu den Belastungen durch die Firma Coatinc GmbH ernst nehmen und aktiv werden. Am 9. Februar wurde beim Regierungspräsidium in Darmstadt die Veröffentlichung der Messwerte der wiederkehrenden Emissionsmessungen beantragt. Bis dato gab es dazu weder eine Reaktion noch eine Antwort. Genauso verhält es sich mit einem Brief an das Hessische Umweltministerium. Ebenfalls am 9. Februar hatten die Freien Wähler um Auskunft gebeten, was man in Wiesbaden unter der Begrifflichkeit versteht, wonach sichtbare Nebelbildung in der Regel kein Indiz für Schadstoffemissionen sei. "Unsere Bürger haben ein Recht auf klare Antworten. Zu der Frage, ob Schadstoffbelastungen durch die Nebelbildung bei der Firma Coatinc bestehen, darf es nur ein klares Nein geben. Bevor wir diese Antwort nicht erhalten werden wir keine Ruhe geben". Beide Ämter erhalten in dieser Sache einen offenen Brief und die Freien Wähler hoffen auf zügige Beantwortung. Einzusehen sind die Briefe unter:
www.bfgr-gross-rohrheim.de. zg