EVANGELISCHE KIRCHE: Dank für elfjähriges Wirken in Hüttenfeld und Neuschloß
Astrid Münk-Trindade feierlich verabschiedet
Die stellvertretende Dekanin Silke Bienhaus und Gemeindepfarrer Thomas Höppner-Kopf verabschieden Gemeindepädagogin Astrid Münk-Trindade aus ihrem Amt. Foto: ehr
HÜTTENFELD – Als Astrid Münk-Trindade vor knapp elf Jahren ihren Dienst als Gemeindepädagogin in den evangelischen Kirchengemeinden Hüttenfeld und Neuschloß antrat, ahnte noch niemand, welches Juwel man sich da geholt hat. Jetzt allerdings musste man Abschied nehmen. Frau Münk-Trindade will sich beruflich verändern und tritt ab Oktober eine Stelle in einer Gemeinde in Mainz an.
In einem bewegenden Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Kirche, an dem neben Pfarrer Thomas Höppner-Kopf noch die stellvertretende Dekanin (Dekanat Ried) Silke Bienhaus teilnahm, wurde noch einmal auf das Wirken Münk-Trindades zurückgeblickt. Die aus Eich in Rheinhessen stammende Mutter zweier Kinder hat sich hauptsächlich im Bereich Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden eingebracht. Sie organisierte Krabbelgottesdienste für die ganz Kleinen und hielt Kindertage ab. Auch die Begleitung der Konfirmanden war einer ihrer Aufgaben. In der gemeindeeigenen Kindertages ging sie ein und aus.
Unvergessen werden auch die vielen Kinderfreizeiten sein, in denen sie die geistlichen Schwerpunkte setzte und ohne missionarisch zu wirken, den Kinder und Jugendlichen den christlichen Glauben näherbrachte. Einige der Jugendmitarbeiter/innen sangen dann von Ronny Ehret auf dem Keyboard begleitet das bewegende Lied „Stille lass mich finden“. Hier konnten alle Beteiligten die Tränen nicht mehr unterdrücken.
Pfarrer Höppner-Kopf schenkte der scheidenden Gemeindpädagogin zum Abschied symbolisch 3 Gewürze für ihren weiteren beruflichen Werdegang. Die stellvertretende Dekanin Silke Bienhaus blickte noch einmal auf Münk-Trindades Werdegang zurück, der sie fast durch die ganze Welt brachte. Die Niederlande, England, Portugal, Mosambik, Spanien, Italien und Griechenland waren ihre Stationen ehe sie am 1. November 2010 nach Hüttenfeld/Neuschloß kam. Bienhaus entpflichtete sie von ihrem Amt segnete sie und wünschte ihr in ihrem neuen Aufgabenfeld in Mainz alles Gute.
Beim anschließenden Umtrunk im Gemeindezentrum gab es noch zahlreiche Grußworte und Präsente ihrer Wegbegleiter der letzten elf Jahre.
Astrid Münk-Trindade wird in Hüttenfeld und Neuschloß eine Lücke hinterlassen, die so schnell nicht wieder geschlossen werden kann. Denn eine Neubesetzung der Gemeindepädagogenstelle ist nicht vorgesehen. ehr