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  • Do., 20. September 2018, 13:35 Uhr
    Neue Spielgeräte in Stadtpark und auf dem Martin-Luther-Platz / 1. Lampertheimer Vereinsfrühschoppen am 4. November

    Attraktive Ausbildung mit Zukunftsperspektive bei der Stadtverwaltung

    Die Stadtverwaltung Lampertheim bietet eine große Auswahl an zukunftsfähigen Ausbildungsplätzen – sehr zur Freude der aktuellen Auszubildenden. Foto: Stadt Lampertheim


    LAMPERTHEIM – Im Rahmen eines Magistratspressegesprächs am Donnerstag informierte die Stadtverwaltung Lampertheim über vielfältige Themen. Ein Augenmerk richtete sich dabei auf die Zukunft der Verwaltung selbst, und zwar im Zusammenhang mit der Ausbildung geeigneter Fachkräfte.

    Am heutigen Samstag findet von 9 bis 12 Uhr in der Alfred-Delp-Schule die diesjährige Berufsinformationsbörse satt, bei der sich auch die Stadt Lampertheim mit ihren Ausbildungsberufen präsentiert. Interessierte Jugendliche sind gerne eingeladen, Fragen zu den Berufen zu stellen. Und wer aktuell noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist: Bis zum 24. September sind noch Bewerbungen bei der Stadt Lampertheim möglich!

    Dabei bietet die Stadtverwaltung ein vielfältiges und zukunftsorientiertes Spektrum an Ausbildungsbereichen – selbstverständlich jeweils für alle Geschlechter. So stehen für das Jahr 2019 aktuell zwei Ausbildungsplätze zum Verwaltungsfachangestellten, ein Studienplatz zum Bachelor of Arts - Public Administration, ein Ausbildungsplatz zum Gärtner, sechs Praktikumsplätze für Sozialassistenten in Kindertagesstätten und sechs Praktikumsplätze für Erzieher im Anerkennungsjahr  zur Verfügung.

    Darüber hinaus bietet die Stadt auch in den Bereichen als Maler und Lackierer, Kraftfahrzeugmechatroniker, Forstwirt, Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste,  Fachkraft für Abwassertechnik, Bauzeichner oder auch als Fachangestellter für Bäderbetriebe eine Ausbildung an. „Gerade im Bereich der Gärtner mit dem Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau handelt es sich um zukunftssicher Berufe”, betonte Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste, in diesem Zusammenhang.

    Familienschaukel im Stadtpark

    Einige haben sich bereits über das Loch im Stadtpark gewundert: Dieses wird der Fallschutzbereich der neuen, 4,50 Meter großen Familienschaukel, die hier in der kommenden Woche installiert wird, erklärte Sabine Vilgis. Diese Maxi-Schaukel ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet und entstammt einer Anregung des Ersten Stadtrates Jens Klingler. Der Fallschutzbereich wird in den kommenden Tagen mit Holzhäckseln aufgefüllt, und in etwa zwei Wochen kann die Schaukel dann offiziell freigegeben werden. Die Maßnahme findet im Rahmen des Stadtumbaus statt, die Kosten belaufen sich insgesamt auf 15.000 Euro.

    Neue Spielkombination 

    Auch beim Spielplatz auf dem Martin-Luther-Platz tut sich einiges, dieser wird aktuell umgestaltet: „Im Frühjahr wurden mit Hilfe des Spielmobils und der Jugendförderung Kinder vor Ort befragt, die ihre Wünsche malen, basteln oder einfach aufschreiben konnten”, so Sabine Vilgis. Auch beim Fest der Martin-Luther-Gemeinde konnten Kinder ihre Wünsche äußern. „Diese Wünsche haben wir in die Planungen integriert. Es wird eine neue, große Spielkombination geben, die mit einem spitzen Turm an die benachbarte Martin-Luther-Kirche erinnert.” Anfang Oktober wird das alte Gerät, welches nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen entsprach, abgebaut. Hierzu wird eine Sperrung notwendig sein, die Dauer der Arbeiten wird etwa einen Monat betragen. Zudem wird ein Ranch-Zaun errichtet, damit die Kinder nicht ohne Hindernis auf die Straße rennen können – dies war ein Wunsch seitens der Eltern, der ebenfalls umgesetzt wird. Im November wird es dann eine große Einweihung geben.

    Hilfe bei städtischem Laub

    Sabine Vilgis wies auf einen weiteren Punkt hin, der mit dem lang anhaltenden Sommer und der damit verbundenen Trockenheit in Verbindung steht. „Die Bäume verlieren bereits jetzt ihr Laub. Um die Bürger, vor deren Häusern städtische Bäume stehen, zu entlasten, greifen ab dem 1. Oktober mehrere Maßnahmen", so Sabine Vilgis. So werden auch in diesem Jahr wieder drei Laubtüten kostenfrei ab dem 1. Oktober im Rathausservice an Baumpaten ausgegeben, zudem werden im Oktober zwei Termin an Wochenenden angeboten, an denen in bestimmten Straßenzügen mittels Laubgebläsen und Straßenkehrmaschinen seitens der Stadtverwaltung Laub eingesammelt wird. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, wenn man Laub von städtischen Bäumen vor dem Haus hat, unter der Nummer 06206/9499012 anzurufen, das entsprechende Laub wird dann abgeholt.

    Lampertheimer Geschichten

    Der 2. Lampertheimer Schreibwettbewerb ist erfolgreich abgeschlossen, und nun liegt auch der Band mit den gesammelten Kurzgeschichten vor. „Wir haben wir nun zwei Anthologien vorliegen”, betonte Bürgermeister Störmer. „Es ist große Klasse, das wir hier in Lampertheim Autoren haben, die so aktiv mitwirken und uns ihre Geschichten zur Verfügung stellen. Ich möchte den Lampertheimern die Bücher mit diesen Geschichten ans Herz legen – denn es sind tolle und professionelle Geschichten, die auch eine schöne Geschenkidee für Leseratten sind.” Beide Bücher sind zum Preis von jeweils 14 Euro unter anderem im Rathaus-Service erhältlich.

    Zukunft der Vereine

    Am 4. November findet von 10 bis 11 Uhr der 1. Lampertheimer Vereinsfrühschoppen im Vereinsheim des Kanu-Club statt. Die Moderation der Veranstaltung, in der neben der Geselligkeit wichtige Themen für die Vereine diskutiert werden sollen, übernimmt Harald Hoffmann. „Es geht um einen Austausch der Vereine, besonders vor dem Hintergrund des Rückgangs der Ehrenamtlichen und der damit verbundenen Schwierigkeit, Vorstandsämter in Vereinen zu besetzen. Es soll diskutiert werden, was Themen der Zukunft für die Vereine sind und welche Strukturen geschaffen werden können, um die Vereine zu unterstützen – sowohl unter dem Aspekt, was die Vereine selbst tun können als auch was die Stadt hier leisten kann. Vereinsvertreter sind herzlich eingeladen”, erläuterte Bürgermeister Störmer. Benjamin Kloos

     

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