Die AWO-Tanzgruppe unter der Leitung von Susanne Wetzel ließen zu der Melodie von „Herzilein“ die Hüften kreisen. Foto: oh
HÜTTENFELD – Wie jedes Jahr feierte die AWO Fastnacht, das Bürgerhaus war wieder bunt geschmückt. Fleißige Helfer hatten Girlanden angebracht, unzählige Luftballons und bunte Luftschlangen hingen von der Decke, die Lampen strahlten in verschiedenen Farben und die Wände und Tische schmückten wunderschöne, kunterbunte Clowns aus Holz, liebevoll von Dieter Ehret selbst gestaltet und bemalt. Mit einem donnernde dreifachen „Helau“ begrüßte die 1. Vorsitzende der AWO, Uta Kilian, die Gäste.
Ihr Wunsch lautete: Heute soll gelacht werden, lasst Eure Sorgen zu Hause, macht mit, lasst uns miteinander fröhlich sein. „Heute ist alles ein bisschen anders“, so kündigte es Kilian an, „denn heute wird ganz am Anfang Dieter Ehret mit dem „Hausmacher Orden“, die er übrigens auch jedes Jahr selbst kreiert und gefertigt hat, geehrt für die tollen Clownsfiguren auf den Tischen und Wänden.“ Sie begrüßte auch herzlich den Musiker Thomas Ortner aus Bürstadt, der auch sofort mit einer fetzigen Melodie die Gäste zum Klatschen und Schunkeln animierte. Bei Kaffee und Kreppel wurden gegenseitig die Kostüme begutachtet und die Neuigkeiten ausgetauscht. Danach begann ein bunter Reigen mit dem Auftritt der AWO-Tanzgruppe unter der Leitung von Susanne Wetzel. Zu der Melodie von „Herzilein“ passten wunderbar die großen, roten Herzen und die roten Schleifen im Haar, mit denen sich die Tänzerinnen geschmückt hatten. Mit viel Applaus gab es noch eine „Zugabe“ und natürlich für jede Tänzerin den „Hausmacher Orden“.
Danach trat die zweite Vorsitzende Magdalena Molter in die Bütt. Mit ihrem Vortrag erklärte sie warum sie überall übersehen wird: „Ich bin sou derr“. Sie versprach aber in Zukunft viele Kartoffeln und Wurst zu essen um dann „e strammes Weibsbild“ zu geben.
Kurt Muntermann erzählte von seinen Schwierigkeiten zu Hause mit seiner Frau. Seine einzige Freude sei die wöchentliche „Singstund“. Immer wieder gerne gehört ist Irmgard Ehret. Sie erzählt, was ihr als „Petronella“ alles so in ihrem Alltag passiert.
Helga Ehret ließ in ihrem Lied das letzte AWO-Jahr mit seinen Höhepunkten Revue passieren. Zum Refrain: „Wir wollen Fastnacht feiern, wir wollen fröhlich sein, wir wollen heute lachen und trinken vom Jürgen den Wein“ stimmten alle im Saal kräftig mit ein.
Für den absoluten Höhepunkt sorgte schließlich der gemeinsame Auftritt von Uta Kilian, Helga Ehret und Gitti und Richard Schulz. Als „Rollatoren-Gang“ zeigten sie zu der Melodie „Theo wir fahren nach Lodz“ und „Rock around the clock“ wie beweglich Senioren mit Hilfe der Rollatoren noch ihre Arme, Beine und Hüften kreisen lassen können.
Zwischen all den Darbietungen wurde kräftig gesungen und geschunkelt und eine zünftige Polonaise durfte natürlich auch nicht fehlen. Manche Paare nutzten auch die tolle Musik von Thomas Ortner um das Tanzbein zu schwingen.
Mit Fleischkäse und Kartoffelsalat stärkte man sich zum Abendessen und mit einem Schnaps und dem AWO-Abschiedslied „Ein schöner Tag ward uns beschert“ ging ein lustiger, geselliger und bunter Nachmittag zu Ende. zg