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  • Do., 10. Dezember 2015, 16:38 Uhr
    Stiftertreffen der Bürgerstiftung Bürstadt informierte über Projekte

    „Auch mit kleinen Mitteln kann einiges erreicht werden“

    Der Vorstand der Bürgerstiftung Bürstadt berichtete über sein bisheriges Wirken. Von links: Claus Diehlmann, Hans-Werner Vetter, Peter Tschirch und Hans-Jürgen Brems. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT - Eine Bank in der Wasserwerkstraße, Defibrilatoren für die Bürgerhäuser und Sporthallen, Unterstützung für schwache Schüler oder die Einrichtung eines Essenfonds in Schulen - die Bürgerstiftung bringt sich in vielseitiger Weise in Bürstadt ein. Bei gerade mal 12 Euro laufende Kosten im Monat für den Internetauftritt der Bürgerstiftung konnte eine Menge erreicht werden, so jedenfalls zeigte es der Bericht des Vorstandsmitglieds Peter Tschirch bei der Stifterversammlung am vergangenen Mittwochabend. Eingeladen waren alle Stifter, diese sollten informiert werden, welche Projekte die Bürgerstiftung mit den Zinsen und Spenden im vergangenen Jahr in Angriff genommen hatte. Zugegen waren auch Alfons Haag, der Vorsitzende des Stiftungsrates, der der Bürgerstiftung eine sehr gute Zusammenarbeit bescheinigte, sowie der Beirat Peter Jakob. „Erfreulich ist, dass wir dank mehrerer Zustiftungen jetzt bei einem Stiftungskapital von 105.000 Euro angelangt sind, was – und das ist weniger erfreulich – bei dem derzeitigen Zinsniveau natürlich auch nicht viel Ertrag für unsere Arbeit bringt, so etwas über 1.200 Euro“, führte Tschirch aus. Größeren Handlungsspielraum böten da die Spenden. So gab es einige Unterstützer aus dem Kreis der Zustifter, die sich statt Geschenken, Spenden an die Bürgerstiftung schenken ließen, was den Spendentopf der Bürgerstiftung um 3.360 Euro anwachsen ließ. Weitere 1.500 Euro spendete die Raiffeisenbank für die Flüchtlinge, hinzu kam die Spende eines treuen Unterstützers  in Höhe von 700 Euro. Neben weiteren drei Defibrilatoren für das Bürgerhaus Riedrode, die Sporthalle der Erich-Kästner-Schule sowie der Sporthalle Bobstadt, hat die Bürgerstiftung mit der zweckgebundenen Spende der Raiffeisenbank einen Deutschkurs für Flüchtlinge, einen Router für das Netzwerk Asyl sowie Deutschbücher und Fahrradreparaturmaterial finanziert sowie 15 Fahrräder zur Verfügung gestellt. Für den Dirtpark gab es zwei Jugendsitzbänke. Auch die Aktion „Schmetterlingskinder“ wurde mit einer 500 Euro-Spende bedacht. Weitere 500 Euro gab es wiederholt für den Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule zur Unterstützung sozial schwacher Familie, mit denen zum Beispiel Klassenfahrten finanziert werden können. Weiter ging es auch mit dem Schilderprojekt der Bürgerstiftung. Sowohl für den „Sackstein“, die Marienkappelle und am Standort der ehemaligen Holzkirche Bobstadt gab es neue Schilder. Auf ihr Projekt „Individuelle Schülerbetreuung“ ist die Bürgerstiftung besonders stolz: Bei minimalen Kosten zeigt das Projekt große Wirkung. Zurzeit betreuen sechs ehrenamtliche Helfer Kinder mit schulischen Problemen. Als jüngstes und letztes Projekt der Bürgerstiftung nannte Tschirch die Einrichtung eines Spendenkontos für die fünfeinhalbjährige Mirja aus Bobstadt, die seit einer Impfung im Alter von einem Jahr schwer behindert ist. Um der Familie Therapien zu ermöglichen, hat die Bürgerstiftung 1.000 Euro zur Verfügung gestellt. Über weitere Ideen und Vorschläge, welche Projekte unterstützenswert sind, freut sich die Bürgerstiftung. Infos und Kontakt gibt es unter  HYPERLINK "http://www.buergerstiftung-buerstadt.de" www.buergerstiftung-buerstadt.de. Eva Wiegand

     

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