Mo., 31.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 12. Dezember 2016, 10:06 Uhr
    Verwaltung informiert über Entwicklungsprojekt „Augrund“ / 12.500 Bäume werden gepflanzt

    Auenwald mit Stromtalwiesen und Wildrettungsinsel

    Die Umsetzung des Biotopverbund- und Auenentwicklungsprojekts „Augrund“ wurde gestartet. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Die Stadtverwaltung Lampertheim informierte am Freitag an der Weidweg-Brücke über die Auenwald-Aufforstung und somit über die mit der Forstgehölz Anpflanzung gestartete Umsetzung des Biotopverbund- und Auenentwicklungsprojekts „Augrund“. Mit dem Biotopverbundprojekt „Augrund“ setzt die Stadt Lampertheim verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Auenentwicklung um. Maßnahmenschwerpunkte sind die Anlage von (Hartholz-)Auenwald und Stromtalwiesen, eine Wildrettungsinsel und Maßnahmen zur Gewässerentwicklung. Wie Alexander Ochmann, Mitarbeiter im Fachdienst „Umwelt“ bei der Stadtverwaltung erläuterte, wird für die jetzt von der Kommune durchgeführte Waldneuanlage herkunftsgerechtes Pflanzgut verwendet. Gepflanzt werden die Baumarten Stieleiche und Flatterulme, insgesamt etwa 12.500 Bäume auf viereinhalb Hektar Fläche. Momentan ist hierzu eine entsprechende Pflanzmaschine im Einsatz. Die Auenwiesenrenaturierung ist eine besondere Herausforderung, da der seltene Stromtal Wiesentyp nicht als „Saatgut-Packung“ zu beschaffen ist. Es muss daher das Mahdgut von geeigneten Brenndolden-Auenwiesen geerntet und als sogenannte Heuansaat auf die 4,3 Hektar große Entwicklungsfläche übertragen werden. Die Ausführung der Arbeiten wird sich mit den Gewässerentwicklungs- und den Erdarbeiten an der Wildrettungsinsel bis in den Januar 2017 hineinziehen. Das knapp neun Hektar große Projektgebiet „Augrund“ liegt im hessischen Teil der vor etwa einem Jahr fertiggestellten „Dammrückverlegung Kirschgartshausen“. Mit der Rückverlegung des Hochwasserdeichs im Bereich der Landesgrenze zwischen Mannheim und Lampertheim wurde ein Teil der ehemaligen Rheinaue dem Einfluss der Überflutungen wieder zugänglich gemacht und als insgesamt 75 Hektar große Retentionsfläche für den Hochwasserschutz und die Auenrenaturierung bereitgestellt. Zg

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 1