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  • Do., 19. September 2024, 09:00 Uhr
    MITGESTALTEN: Der Jugendbeirat – die starke Stimme in der Lampertheimer Politik / Wahlen vom 23. bis 25. September

    Auf geht’s an die Wahlurnen für den neuen Jugendbeirat!

    Gruppenbild mit den Kandidaten und Bürgermeister Gottfried Störmer nach dem Pressegespräch im Stadthaus.
    Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Die Kinder und Jugendlichen im Jugendbeirat vertreten die Interessen ihrer Altersgruppe und erhalten in der Politik der Stadt Gehör. Seit 2014 hat die Lampertheimer Jugend mit dem Jugendbeirat eine starke Stimme - parteipolitisch und konfessionell neutral. In den politischen Gremien werden die jungen Leute zu Themen gehört, die Kinder und Jugendliche in Lampertheim direkt oder indirekt betreffen, sie können Vorschläge machen, die Gremien beraten und unterstützen oder auch kritisieren. Als Experten in eigener Sache können sie ihr Umfeld mitgestalten, Projekte und Veranstaltungen für Jugendliche organisieren. Alle zwei Jahre stehen Wahlen an, in diesem Jahr zum 6. Mal. 

    Demokratie in Echtzeit

    Alle wahlberechtigten jungen Leute mit Hauptwohnsitz in Lampertheim haben ihre Wahlbenachrichtigung zur Jugendbeiratswahl vom 23. bis 25. September schon mit der Post bekommen. In fünf Wahlbüros kann gewählt werden. So viele Kandidaten für den Jugendbeirat wie diesmal gab es noch nie – 22 junge Leute im Alter von zehn bis 17 Jahren können gewählt werden, allerdings stehen laut Satzung maximal 15 Plätze zur Verfügung. Vom jetzt amtierenden 15-köpfigen Jugendbeirat stellen sich sieben Jugendliche wieder zur Wahl – unter ihnen auch die derzeitige 17-jährige Vorsitzende Leonie Krämer. Zur Kandidatenvorstellung mit 15 anwesenden Kindern und Jugendlichen hatte Bürgermeister Gottfried Störmer in den Sitzungssaal des Stadthauses eingeladen, nicht alle hatten kommen können. Reihum stellten sich die Kandidaten vor und erklärten kurz, welche Ziele sie haben. Die 16-jährige Sarah Saleh, Schülerin im Lessing-Gymnasium, machte deutlich: „Ich will Lampertheim attraktiver für Jugendliche machen“. Aus Erfahrung spricht sie, wenn sie sagt: „Es macht Spaß Kontakte zu knüpfen und etwas verändern zu können“. Bürgermeister Störmer teilte mit, dass die Stadtverwaltung mit den jungen Leuten ständig in Kontakt sei. Letzten Endes entscheide die Politik, für welche Projekte Geld ausgegeben wird. In Lampertheim ist das die Stadtverordnetenversammlung als Parlament. Einen wichtigen Hinweis gab der Bürgermeister: Auch wer nicht gewählt wurde oder auch gar nicht kandidiert hatte, könne als Gast mit dem Jugendbeirat zusammenarbeiten. Gewählt werden kann laut Satzung, wer am Tag des Beginns der Wahlperiode mindestens elf Jahre alt ist. Daher kann die jetzt zehnjährige Hannah Witzel kandidieren, denn zum richtigen Zeitpunkt wird sie elf. Satzung und Wahlordnung geben das Vorgehen für diese demokratische Wahl vor. Wahlleiter ist Bürgermeister Störmer, der Wahlvorstand besteht aus dem Wahlleiter, je einem Vertreter der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung und einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung. 

    Hannelore Nowacki

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