Mi., 22.04.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 20. April 2015, 12:02 Uhr
    Kirchenvorstandswahlen in der Lukas- und Martin-Luther-Gemeinde am 26. April

    „Aufkreuzen und ankreuzen“

    LAMPERTHEIM - „Evangelisch. Meine Wahl! Kirchenvorstand 2015“ heißt es am Sonntag, 26. April, in allen Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die Lampertheimer Lukas- und Martin-Luther-Gemeinde laden ebenfalls unter dem Motto „aufkreuzen und ankreuzen“ zur Teilnahme an der Kirchenvorstandswahl ein.

    „Wir möchten den Mitgliedern unserer Gemeinden die Kirchenvorstandswahl noch einmal ins Bewusstsein rücken", erklärte Pfarrerin Sabine Sauerwein im Rahmen eines Pressegesprächs am Montag. „Für beide Gemeinden wünschen wir uns eine Wahlbeteiligung von über 20 Prozent, um den Gemeindemitgliedern, die sich ehrenamtlich im Kirchenvorstand engagieren möchten, die entsprechende Wertschätzung für ihren Einsatz entgegenzubringen." Wahlberechtigt sind Evangelische bereits ab einem Alter von 14 Jahren.

    Lukasgemeinde bietet Wahlcafé und -party 

    In der Lukasgemeinde haben die Gemeindemitglieder die Wahl zwischen 20 Kandidaten für den 16-köpfigen Kirchenvorstand, wobei sich sechs neue Kandidaten um dieses Amt bewerben. Gewählt werden kann von 8 bis 17 Uhr in der Notkirche, nach dem 10-Uhr-Gottesdienst öffnet um 11 Uhr hier auch das Wahlcafé mit Kuchen, Kaffee und Würstchen. Die Auszählung erfolgt öffentlich ab 17 Uhr, voraussichtlich gegen 18.30 Uhr wird dann das Endergebnis in der Notkirche bekanntgegeben -mit anschließender Wahlparty. Mitglieder des Wahlvorstandes werden am Sonntag übrigens die Seniorenwohnheime besuchen, um Menschen, die nicht mehr mobil sind, die Möglichkeit der Wahl vor Ort anzubieten.

    Die Jugend ist ebenfalls zur Kirchenvorstandswahl eingeladen: Jasmin Meister und Malta Haberlah hoffen, dass viele Gemeindemitglieder ab 14 Jahren die Möglichkeit zur Wahl nutzen. Foto: EKHN


    Jugend der Luthergemeinde engagiert sich

    In der Martin-Luther-Gemeinde ist das Wahllokal von 10 bis 18 Uhr geöffnet, hier bewerben sich 18 Kandidaten für insgesamt 14 Vorstandsplätze - davon ebenfalls sechs neue Kandidaten. Nach dem Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, wird der aus sieben Jugendlichen bestehende Jugendvorstand Steaks, Würstchen und Salat anbieten. Mit dem Erlös soll die Umsetzung des aktuelles Projektes des Jugendvorstandes, ein Bauwagen, unterstützt werden - ebenso durch den Erlös von Kaffee und Kuchen, der im Martin-Luther-Haus angeboten wird. „Es wäre schön, wenn die Menschen nach dem Gottesdienst ihre Stimme für den Kirchenvorstand abgeben und zum Essen bleiben würden", hofft Pfarrer Ralf Kröger. Um 18 Uhr erfolgt die öffentliche Auszählung mit Bekanntgabe der Ergebnisse gegen 19.30 Uhr. „Wer nicht gewählt wird, den möchten wir gerne in anderen Gremien der Gemeinde mit einbinden, dies gilt auch für unsere Schwestergemeinde", betonte Pfarrer Kröger. Um direkt vor der Wahl noch einmal die Wähler zu mobilisieren, werden Bäckereien der Region am Samstag und Sonntag gekaufte Brötchen in Tüten ausgeben, die nochmals auf diesen wichtigen Wahltermin hinweisen.

    Dank an Helfer

    Das Interesse an der Briefwahl steigt indessen, wissen sowohl Pfarrerin Sauerwein als auch Pfarrer Kröger zu berichten und bedanken sich bei allen, die zum Gelingen der Wahl beitragen, insbesondere den Wahlvorständen. „Danke auch an all diejenigen, die ehrenamtlich unseren Sondergemeindebrief zur Wahl ausgetragen und somit zur Bekanntmachung dieses Termins und der Kandidaten beigetragen haben", ergänzte Pfarrer Kröger.

    Nach der Wahl prüfen die amtierenden Kirchenvorstände die Ergebnisse, bevor die Gemeindemitglieder eine einwöchige Einspruchsfrist nutzen können - erst dann ist das Ergebnis amtlich. Die Amtseinführung der beiden neuen Kirchenvorstände, in denen die Pfarrer von Amts wegen Mitglied sind, erfolgt jeweils in den Gottesdiensten am 6. September.

    Der Kirchenvorstand ist das entscheidende Gremium in den evangelischen Gemeinden. Neben der Beratung und Entscheidung über alle Angelegenheiten der Kirchengemeinde tragen die Vorstandsmitglieder auch Sorge für die Gottesdienste, fördern und begleiten die vielen lebendigen Gruppen in der Kirchengemeinde und vertreten die Gemeinde in der Öffentlichkeit sowie im Rechtsverkehr. Eine wesentliche Aufgabe des Kirchenvorstandes ist zudem die Kontrolle über die Finanzen und der Bauangelegenheiten der jeweiligen Gemeinde. Benjamin Kloos

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2Anzeige 3 Anzeige - 2
    Anzeige Sunny Roofs