Mi., 19.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 12. Dezember 2016, 12:24 Uhr
    122 Punkte in neun Magistratssitzungen seit August behandelt

    Aus der Arbeit des Magistrats der Stadt Bürstadt

    BÜRSTADT – Unter dem Stichwort Personal teilte Bürgermeisterin Barbara Schader im Rahmen eines Pressegesprächs mit, dass der Magistrat seit August 122 Punkte behandelt habe, darunter personelle Angelegenheiten, Investitionen in Technik und Parkplätze, aber auch die Neuordnung von Entgelten für kommunale Leistungen und vieles mehr. Der „Pakt für den Nachmittag“ mit zeitlichen Umschichtungen und einem neuen Konzept für Lernzeit und Betreuungsmodelle machte die Einstellung von vier Mitarbeitern in der Bärenhöhle notwendig. Träger der Einrichtung an der Schillerschule ist die Stadt Bürstadt. 150 Plätze stehen für die Kinder zur Verfügung, dreizehn Mitarbeiter sind für sie zuständig. Geplant seien der Neubau einer Mensa und die Generalsanierung der Schillerschule. Die Einstellungen in der Kinderkrippe Entdeckernest mit drei Mitarbeitern und in der Kinderkrippe Sonnenkäfer mit drei Mitarbeitern wie auch die Stelle in der Kindertagesstätte Zwergenwald seien Ersatzeinstellungen für ausgeschiedene Kräfte oder Schwangere, die einem gesetzlichen Beschäftigungsverbot in der Kinderkrippe unterliegen. Auch in der Stadtgärtnerei hat es personelle Veränderungen gegeben. Drei bewährte und durch ihre Ausbildung qualifizierte Mitarbeiter, die seit Jahren als Saisonkräfte für die Stadt Bürstadt die grünen Oasen pflegen, wurden für ein Jahr befristet eingestellt. Dies biete den jungen Leuten eine Perspektive, erläuterte Bürgermeisterin Schader, sonst seien die Saisonkräfte vom 1. April bis zum 31. Oktober des Jahres tätig.

    Investitionen in notwendige Technik und Parkplätze

    Instandhaltung und Ausbau der Kläranlage sind Pflichtaufgabe der Stadt Bürstadt. Auch wenn die Verhandlungen der vier Riedkommunen für eine zukünftige gemeinsame Abwasserreinigung weiterhin laufen, sei jede Kommune verpflichtet die notwendigen Leistungen zu erbringen, teilte Bürgermeisterin Barbara Schader zu den beschlossenen Maßnahmen im Pressegespräch zu den Magistratsbeschlüssen der letzten vier Monate mit. Die vor sechs Jahren im Einleitungsbescheid des Regierungspräsidiums Darmstadt genehmigte Einleitung von gereinigtem Abwasser aus der Kläranlage in den Vorfluter Mühlgraben bestimmte als Auflage die Verringerung der Phosphatfracht. Diese Auflage für die Phosphatausfällungsanlage wurde bereits vor vier Jahren im ersten Bauabschnitt umgesetzt. Ein zweiter Bauabschnitt wurde notwendig, um die Umweltvorgaben einhalten zu können. Für den Rohbau sowie die maschinen- und elektrotechnische Ausrüstung wurden Anbieter durch Ausschreibungen gefunden, die ihre technische und wirtschaftliche Eignung durch Nachweise belegten. Die Mannheimer Firma Streib wurde für das Gewerk Rohbau zum Angebotspreis von fast 59.000 Euro beauftragt, die Firma Likusta GmbH aus Lich erhielt den Auftrag zum Angebotspreis von rund 117.000 Euro für die maschinen- und elektrotechnische Ausrüstung. Im Haushalt 2017 seien 1,1 Millionen Euro vorgesehen.

    Nach dem Verkauf des Altenheims ist geplant, das Rathaus wie das Bürgerhaus wieder mit einer eigenen Heizungsanlage zu versorgen. Das Bensheimer Ingenieurbüro Rösch hat die Planung, Berechnung und Ausschreibung durchgeführt. Die Installation der neuen Anlage ist als Maßnahme im laufenden Konjunkturprogramm angemeldet. Die Remeha-Kesselanlage wird auf Beschluss des Magistrats von der in Bürstadt ansässigen Firma Koch/Jährling zum Bruttopreis von rund 37.000 Euro installiert. Das Archiv der Stadt Bürstadt im Bereich der ehemaligen Kegelbahn im Untergeschoss wurde im Frühjahr dieses Jahres erweitert. Die Anlage ist beliebig erweiterbar und umbaubar, da das Rollensystem nicht in den Boden eingelassen werden muss. Zunächst werden fünf Regaleinheiten vom günstigsten Anbieter für 17.243,10 Euro eingebaut. In den nächsten Haushaltsjahren sollen weitere Mittel in den Haushalt eingestellt werden. An der öffentlichen Ausschreibung zum Ausbau des Parkplatzes „Boxheimer Hof“ hatten sich acht Firmen beteiligt, die Lampertheimer Firma Jak. Gärtner & Söhne GmbH zum Angebotspreis von rund 121.000 Euro erhielt den Zuschlag. Noch vor Weihnachten sind die neu gepflasterten Fahrflächen fertig, die Parkstände zum größten Teil. Die vorhandenen Parkstände mit Asphaltdecke können bis zur Fertigstellung im nächsten Jahr wie gewohnt weiter genutzt werden. Die Bepflanzung mit Bäumen und Rasen wird 2017 fertiggestellt. Hannelore Nowacki

    Beitrag aus der Rubrik

    » Bürstadt und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 2