Ferienspielkinder unterwegs mit den Bürstädter Fliegern
Ausflug an den Mannheimer Flughafen
Auf dem Mannheimer Flughafen gab es für die Kinder einiges zu entdecken. Foto: oh
BÜRSTADT – Am zweiten Ferienspieltag der IG ULFliegen organisierten die aktiven Piloten des Vereines einen Besuch des Mannheimer Flughafens und der dort beheimateten Rhein Neckar Air Fluggesellschaft. Am Morgen fuhren die teilnehmenden Kinder mit den Betreuern Stefan Winkler und Wilfried Lausecker mit dem Zug zum Hauptbahnhof Mannheim. Mit der Straßenbahn ging es dann nach Neuostheim zum Flughafen, wo schon Thomas Schmidt vom Badisch Pfälzischen Luftsportverein die Bürstädter Gruppe in der Abflughalle begrüßte. An den Räumen der Bundespolizei und der Flugkontrolle vorbei ging es zum Schulungsraum des Vereins. Jeder der Gruppe bekam ein Sicherheitsweste und die Verhaltensregeln auf einem Flugplatz erklärt und schon ging es auf das Vorfeld. Vorbei an kleinen Passagierjets ging es zum einsatzbereiten Rettungshubschrauber, der 2016 1.234 mal zur Rettung von Menschenleben und bei medizinischen Notfällen eingesetzt wurde. Die Feuerwache auf dem Flugplatz mit ihren Flugfeldlöschfahrzeugen war auch sehr imposant. Innerhalb von 90 Sekunden können 5.000 Liter Wasser 70 Meter weit gespritzt werden und die Feuerwehrleute dort sind innerhalb von zwei Minuten an jedem Ort des Flugplatzes. Anders als in Bürstadt starten und landen in Mannheim größere Maschinen.
Thomas Schmidt zeigte dann im Hangar die Schulmaschinen des Badisch Pfälzischen Luftsportvereins, bei denen man auch eine Pilotenausbildung für größere Maschinen machen kann. Langsam bekamen die Ferienspielkinder Hunger, aber zuerst wurde noch die gerade von Berlin kommende Verkehrsmaschine, eine Dornier, bestaunt. Hautnah konnten die Bürstädter miterleben, wie die große Maschine in den Hangar gebracht wurde. Das Personal der Rhein Neckar Air erlaubte den Kindern, auch mal in der Passagierkabine Platz zu nehmen und einen Blick in das Cockpit einer Verkehrsmaschine zu werfen. Leider konnte der Tower nicht besucht werden, da ein Fluglotse erkrankt und der andere zu beschäftigt war. Also ging es wieder zum Pfälzischen Luftsportverein, wo Mittagsrast gehalten wurde. Zum Abschied vom Mannheimer Flughafen besuchten die Kinder den Pilotenshop Friebe und jedes Kind bekam ein kleines Styroporflugzeug zum zusammen bauen. Schließlich machten sich die Kinder und ihre Betreuer nach einem kurzen Abstecher an den Wasserturm zurück auf den Heimweg. zg