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  • Mo., 21. September 2015, 08:30 Uhr
    Krankheitsbedingte Ausfälle glichen die Kirchenmusiker kurzerhand aus

    Ausgelassenes Feiern auf dem Oktoberfest der KKM

    Schon die Kleinsten des Vereins packten mit an und brachten die Fischbrötchen unter die Oktoberfestbesucher. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT – Jedes Jahr wieder lockt die Katholische Kirchenmusik Ende September die Massen auf das Oktoberfest. „Der Samstag ist toll angelaufen“, brachte es der Vereinsvorsitzende Guido Pabst auf den Punkt. Noch kurz vor der Veranstaltung regnete es in Strömen, doch pünktlich zum Fassbieranstich, den in diesem Jahr übrigens vom evangelische Pfarrer Dirk Greverus übernommen wurde, schien das Wetter ein Einsehen zu haben. Kein Tropfen viel mehr vom Himmel und so füllte sich, nachdem ab 18.30 Uhr im großen Festzelt kein Plätzchen mehr zu ergattern war auch wieder der Hof des Autohauses Jakob und Morweiser in nur kurzer Zeit, so dass kaum ein Durchkommen war. War sonst alles wie gewohnt und in geregelten Bahnen gelaufen, hatten die Kirchenmusiker in diesem Jahr allerdings mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Nach einer kurzen „Brandmail“ des Küchenchefs Markus Schöcker und einem Aufruf in der letzten Musikerprobe, ließen sich die Mitglieder nicht lange bitten. „Das ist das geniale an diesem Verein: viele erklärten sich bereit länger zu bleiben oder kamen ein weiteres Mal, um zu helfen“, freute sich der Pabst. Auch der Oktoberfest-Musikanten-Chef Werner Held fiel in diesem Jahr aus, so dass ebenfalls Ersatz gefunden werden musste. „Das haben Gregor Winkler und Marcel Kilian toll kompensiert“, berichtete Pabst. Während Winkler die musikalische Verantwortung innehatte, brachte sich Kilian gesanglich ein. Und so gab es für die Besucher auch in diesem Jahr wieder die besten Voraussetzungen für ein gelungenes Fest. Neben der passenden Musik - nicht nur von den Oktoberfest-Musikanten, auch der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt/ Hofheim spielte zum sonntäglichen Frühschoppen auf - gab es zünftiges Essen. Das Bier der Brauerei Grohe aus Darmstadt floss in Strömen, dazu reichte die KKM Breezn´, Weißwurst, Bierknacker und weitere bayrische Spezialitäten. Am Samstagabend sorgte Klaus Kipfstuhl zusätzlich für eine gelungene Showeinlage. Dieser hatte einen Schuhplattler einstudiert und ließ die Oktoberfestbesucher bei bester Stimmung an seinem Können teilhaben. Zum Familientag am Sonntag hatte der Jugendvorstand einige Kinderspiele vorbereitet, außerdem verteilten die Kirchenmusiker wieder Tombola-Lose. Zu gewinnen gab es Sachpreise im Wert von 350 Euro sowie einige Trostpreise. Eva Wiegand

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