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  • Fr., 25. Januar 2019, 14:04 Uhr
    Hessen Mobil: Vierstreifiger Ausbau der Ortsumgehung Bürstadt

    B 47: Bauarbeiten in erstem Bauabschnitt beginnen



    BÜRSTADT – Am Montag, 28. Januar, beginnen mit dem Aufbau der Verkehrssicherung die Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt im Zuge des vierstreifigen Ausbaus der südlichen Richtungsfahrbahn auf der Ortsumgehung Bürstadt.

    Die Bauarbeiten beginnen dabei zunächst an der Unterführung der B 44, das als zentrales Bauwerk des Verkehrsknotenpunktes der B 47 Bensheim- Worms und B 44 Biblis-Lampertheim fungiert. Das Kreuzungsbauwerk wird südlich des bereits bestehenden Bauwerkes durch einen Brückenneubau ergänzt, der die beiden zusätzlichen Fahrbahnen über die B 44 führen wird.

    Zur Herstellung des Neubaus wird auf der B 44 im Bereich der Brücke eine Baustellenverkehrsführung eingerichtet, so dass ab dem 28. Januar jeweils ein Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung gesperrt, sowie die Fahrstreifen verengt werden. (siehe Abbildung)

    Vollgesperrt wird im Bereich des Bauwerkes ein parallel zur B 44 verlaufender Wirtschaftsweg. Eine Umleitungsempfehlung für den Fußgänger- und Radverkehr wird über Klarastraße und Gartenstraße ausgeschildert.

    Die Baumaßnahme beginnt zunächst mit der Herstellung der Widerlager und Pfeiler auf östlicher Seite des Bauwerkes. Hergestellt wird neue Dreifeldbrücke mit einer Läge von rund 90 und einer Breite von rund 15 Metern dabei in Stahl-Verbundbauweise. Der Neubau verfügt über insgesamt sechs stählerne Hauptträger und einer darüber liegenden Fahrbahnplatte aus Beton. Optisch orientiert sich das neue Brückenbauwerk am Bestandsbauwerk, so dass das Gesamterscheinungsbild der Brücke im Wesentlichen erhalten bleibt.

    Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird die bestehende derzeit zweistreifige Ortsumgehung der B 47 bei Bürstadt auf einer Länge von rund 5,2 Kilometern vierstreifig ausgebaut. Die Verkehrsfreigabe des nun kommenden, westlichen Abschnittes der Ortsumgehung Bürstadt ist für Sommer 2020 geplant. Für den östlichen Abschnitt soll der 6. Planänderungsbeschluss bis Ende 2021 vorliegen.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 18, 7 Millionen Euro. Die Kosten zur Herstellung des westlichen Teilabschnittes belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro. Kostenträger der Maßnahme ist die Bundesrepublik Deutschland. zg
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