
LAMPERTHEIM – In der Seniorenbegegnungsstätte Alte Schule erklang der Lômbadda Dialekt diesmal etwas intensiver als sonst: Die Lômbadda Babbler präsentierten den Besuchern des Seniorencafés eine Auswahl ihrer Geschichten und Gedichte im heimischen Dialekt und sorgten für beste Unterhaltung. Nachdem die Mundart-AG bereits im Mai 2019 und November 2023 zu Gast war, kehrten die Babbler nun mit neuen Geschichten und Gedichten zurück. Eingeladen wurden sie von Ulrike Aberle und Marion Ebsen vom Seniorenbeirat Lampertheim sowie dem Organisationsteam der Seniorenbegegnungsstätte Alte Schule die Blauen Engel.
„Owwerbabbler“ Kalle Horstfeld, mittlerweile bekannt als „Hofberichterstatter“ der Alten Schule in den sozialen Medien, besucht regelmäßig die Caféteria-Nachmittage und berichtet über das vielseitige Programm – sei es Bingo, Volksliedersingen, Buchvorstellungen oder interessante Videovorführungen. Auch diesmal bot die Babblerfamilie, mit Käthe Lahr-Bachert, Margit Kühn, Franz Korb, Armin Herweck und Gastbabbler Heinrich „Heiner“ Weppelmann, ein humorvolles, interessantes und unterhaltsames Programm. Die Geschichten reichten von missglückten Verabredungen auf dem Biedensand über den Alltag eines Rentners bis hin zu Regenwürmern, Libellen, Hüftgold und zahlreichen Lampertheimer Festen.
Franz Korb sammelte eifrig Lômbadda Wörter, um das Lampertheimer Wörterbuch von Manfred Rupp zu erweitern. So nahm er diesmal Begriffe wie „Schleiereil“, „Streel“, „Bangerd“, „Wolldouwe“, „Dollbohra“, „Kinaschhees“ und „Scheereschleifa“ aus der Alten Schule mit. Nach dem Auftritt der Lômbadda Babbler wurde bei Kaffee und Kuchen noch lange über den Dialekt und die Geschichten „gefachsimpelt”. Und die Lômbadda Babbler versprachen, bald einmal wiederzukommen, um die Gäste mit ihren Mundart-Geschichten zu unterhalten. zg
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