CDU: Alexander Bauer vom Nominierungsparteitag einstimmig als Landtagskandidat aufgestellt
Begeisterter Applaus für Alexander Bauer
Alexander Bauer aus Bürstadt ist der einstimmig gewählte CDU-Kandidat für die Landtagswahl 2023. Glückliche Ersatzkandidatin ist die Lorscherin Christiane Ludwig-Paul. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Die Weichen sind gestellt, die Brücke zum Landtag ein fünftes Mal gebaut: Alexander Bauer, seit 2008 Mitglied des Hessischen Landtags und direkt gewählt, ist von seiner Partei am Montagabend bei der CDU-Wahlkreisversammlung als Kandidat des Wahlkreises 54 (Bergstraße West) für die kommende Landtagswahl 2023 einstimmig nominiert worden. Applaus erhielt der 50-jährige Bauer schon nach seiner Programmrede, die er unter das Motto „CDU: Mit Sicherheit in eine gute Zukunft!“ gestellt hatte. Sein Ziel, wie er zu Beginn seiner Bewerbungsrede deutlich machte: „Ich möchte mein Amt auch in Zukunft ausüben und für die Bergstraße und für die Menschen in meinem Wahlkreis eine starke Stimme sein“. In seiner Rede nahm er umfassend zu den aktuellen landespolitischen und bundespolitischen Themen und den Ukrainekrieg Stellung. Ein Zusammenrücken aller Demokraten in Deutschland wünscht sich Bauer mit Blick auf die Probleme „in diesen herausfordernden Zeiten“. Eine ausführliche Bilanz seiner Tätigkeit für die Jahre 2019 bis 2022 in Wiesbaden hatte Bauer im Mandatsbericht vorgelegt, der den Delegierten als Broschüre vorlag. Bauer wies auf seine 25-jährige kommunalpolitische Erfahrung und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kommunen als Fundament seines Wirkens im Landtag hin. Seit 2010 ist er innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion und seit 2019 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, bestens vernetzt und Teamplayer, wie Bauer betonte. CDU-Kreisvorsitzende Birgit Heitland, für den Wahlkreis Bergstraße Ost im Landtag und kürzlich in Bensheim ebenfalls erneut als Landtagskandidatin nominiert, leitete die Versammlung. Nach Auszählung der Stimmzettel in geheimer Wahl konnte Heitland verkünden, dass die 75 Delegierten einstimmig für Bauer votiert hatten. Weitere Kandidaten aus der Versammlung waren nicht genannt worden. Mit stürmischem Beifall wurde Bauers Wahl gefeiert, die Delegierten hielt es nicht auf den Plätzen. Alexander Bauer als „Brückenbauer“ im Selbstverständnis und von seiner Partei geschätzt, wurde nach seiner Wahl mit einem Bauhelm und einem Spaten bedacht. Als Ersatzkandidatin stellte sich Christiane Ludwig-Paul, Bauers langjährige politische Weggefährtin und auch bisherige Ersatzkandidatin, zur Wahl. In ihrer Rede stellte sich die 46-Jährige Lorscherin mit ihrem Programm vor. In der Lokalpolitik hat sie wie Bauer 25 Jahre Erfahrung, als Stadtverordnetenvorsteherin ist sie bereits zweimal wiedergewählt. In der CDU und in ihrer Heimat sei sie fest verwurzelt. Mit Alexander Bauer, den sie schon bei seiner ersten Nominierung unterstützt habe, sei eine Freundschaft entstanden. Drei wesentliche Eigenschaften für den politischen Erfolg hob sie hervor: Sie sei Wahlkampferprobt, teamfähig und verwurzelt im Kreis Bergstraße. „Lassen Sie uns gemeinsam an der Brücke nach Wiesbaden bauen“, rief sie die Delegierten auf. Mit 72 Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung bei 75 abgegebenen Stimmzetteln wurde sie als Ersatzkandidatin für die Landtagswahl nominiert. Landrat Christian Engelhardt meldete sich am Schluss zu Wort, gratulierte den beiden Nominierten und wies darauf hin, wie wichtig ein „furioses Wahlergebnis in Hessen“ sei.Hannelore Nowacki