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  • Mo., 22. Juni 2015, 10:45 Uhr
    DGB Lampertheim-Bürstadt solidarisch mit den Streikenden bei der Post

    „Bei Dividenden geht die Post ab, bei den Löhnen nicht“

    LAMPERTHEIM / BÜRSTADT - Der Ortsverband Lampertheim-Bürstadt des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) erklärt sich mit den Streikenden bei der Post und der Gewerkschaft ver.di solidarisch. „Die Aktionäre der Deutschen Post AG freuen über wachsende Milliardengewinne und eine Rekord-Ausschüttung. Bei den Dividenden geht wortwörtlich die Post ab, bei den Löhnen nicht. Denn bezahlen müssen die Gewinne die Beschäftigten des ehemaligen Staatsbetriebes - mit Tarifflucht  und Lohndumping“, betonen DGB-Ortsverbandsvorsitzender Michael Dörr und DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt). „Dagegen wehren sich die Beschäftigten in der Paket-, Brief- und Verbundzustellung mit einer unbefristeten Arbeitsniederlegung, und das ist auch gut so. Der Streik wird den Postvorstand daran erinnern, dass es die Beschäftigten sind, die die Gewinne erarbeiten, und nicht die Aktionäre“.

    Scharf kritisiert der DGB in diesem Zusammenhang auch die Bundesregierung: „Der Bund ist mit einem Aktienanteilen von 21 Prozent noch immer der größte Anteilseigner der Post, kassiert gerne die Dividenden und schaut weg, was mit den Beschäftigten passiert. Die Bundesregierung muss endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und ihren Einfluss im Aufsichtsrat nutzen, um die arbeitnehmerfeindliche Dumpinglohnstrategie der Deutschen Post AG unverzüglich zu beenden“, fordert der DGB Lampertheim-Bürstadt. zg
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