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  • Di., 16. Januar 2024, 16:42 Uhr
    Hallenbad-Galerie: Echo Kern präsentiert ihre Aquarelle mit Tieren der See und Seen bis 30. März

    Bei „FantaSee“ die malerische Schönheit der Natur erspüren

    Echo Kern mit ihren Freunden aus der Lampertheimer Kunstszene: Jürgen Richter, Ilse Stenzel und Renate Fetzer. Die Ausstellung in der Hallenbad-Galerie im 1. OG ist bis zum 30. März zu den üblichen Öffnungszeiten des Hallenbades geöffnet. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Echo Kern wünscht sich, ihre Arbeiten zu Kunstwerken machen zu können, die das Herz berühren. Das ist ihr gelungen, wie die Resonanz bei der Vernissage in der Hallenbad-Galerie zeigte. Auch Erster Stadtrat und Geschäftsführer der Biedensandbäder Marius Schmidt begeisterte sich für die fotorealistischen Motive mit Lebewesen der See und Seen und solcher Tiere, die wie Kaiserpinguine ihren Nachwuchs an Land ausbrüten und großziehen.

    Tiere sind das Lieblingsthema der Künstlerin, aber auch Blumen und Portraits von Menschen bringt sie mit Bleistift, Tusche und Aquarellfarben aufs Papier. Die 29 Bilder für die Hallenbad-Galerie hat Echo Kern gemalt, seit sie im vergangenen Jahr erfahren hatte, dass sie die Möglichkeit für eine Ausstellung in der Hallenbad-Galerie bekommt.

    Für besondere Umgebung gemalt
    Wichtig war ihr, Bilder für diese besondere Umgebung zu malen, auch sichtbar zu machen, was unter dem Wasserspiegel lebt. Daher das Motto der Ausstellung, das Echo Kern gewählt hat: „FantaSee“ – was an Fantasie erinnert, zudem bedeutet See auf Deutsch „die See“, das Meer, und den See. Diese vielfältigen fantastischen Lebewesen faszinieren sie. Zu sehen sind Fische, Wale, Pinguine und Schildkröten, aber auch Wasserbewohner wie Muscheln und Quallen. Um die Schönheiten der Natur zu genießen, sollten wir viel aufmerksamer sein als uns in der Hektik des Alltags zu verlieren, meint Echo Kern.

    Auch die kleinformatigen Bilder zeigen Wassertiere in Aquarell auf Papier. Foto: Hannelore Nowacki


    Freunde, Familie und Mitglieder der Lampertheimer Kunstszene waren zur Vernissage gekommen. Ilse Stenzel und Jürgen Richter hatte sie im März vor zwei Jahren kennengelernt und von ihnen die Einladung zum Tag des offenen Ateliers erhalten. Zum ersten Mal stellte sie dort Bilder der Öffentlichkeit vor und wurde prompt von Bernhard Hossner von der Künstler-Initiative Lampertheim (KIL) entdeckt. An zwei KIL-Ausstellungen nahm sie seitdem teil.

    Durch Kulturaustauschprogramm nach Europa
    Die 41-jährige Echo Kern ist in China geboren und aufgewachsen, in einem Ort etwa 700 Kilometer nördlich der Metropole Shanghai, den sie wegen der nur vier Millionen Einwohner als Fischerdorf sieht. In Shanghai hat sie im Fach Kunst und Design ihren Master gemacht und sechs Jahre als Fachlehrerin für Modedesign gearbeitet, bevor sie 2013 durch ein Kulturaustauschprogramm nach Österreich kam.

    Ihre große Liebe Jens traf sie in einem Frankfurter Teehaus, zur Hochzeit reisten ihre Eltern aus China an. Nach Lampertheim kam sie 2018. Zum regelmäßigen Malen fand sie, nachdem sie für ihre begeisterte Schwiegermutter ein Portrait ihres Katers gemalt hatte. Erster Stadtrat Schmidt kündigte an, dass Anfang April die nächste Ausstellung anstehe. Ihn freut, dass die Idee mit der Hallenbad-Galerie zu den üblichen Öffnungszeiten des Hallenbades bei freiem Eintritt bei Künstlern und Besuchern gut angekommen ist.

    Hannelore Nowacki

    Die Hallenbad-Galerie im 1. OG mit Blick auf das Schwimmerbecken im Hallenbad und im Freibad, das erneuert wird. Foto: Hannelore

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