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  • Mo., 23. Februar 2026, 15:00 Uhr
    5. JAHRESZEIT: Bei der närrischen Singstunde im Canisiushaus des Katholischen Kirchenchors und GV Cäcilia wurden sämtliche Register gezogen

    Bei guter Laune wurde geschunkelt und viel gelacht

    Die Wattenheimer Akteure in Nachthemden mit Pumphosen und Schlafhauben hatten viele Lacher auf ihrer Seite.
    Foto: oh

    HOFHEIM – Pünktlich um 19.11 Uhr begrüßte die 2. Vorsitzende Karin Elsässer in Vertretung von Andrea Rank im närrisch geschmückten Canisiushaus die anwesenden Sänger mit den Worten: „Helau und Alaaf ihr liebe Leut, es ist närrische Singstunde heut. Ich hoffe ihr habt gute Laune mitgebracht. Denn es wird gesungen, geschunkelt und gelacht. Damit ihr auch alle fit seid wollen wir uns zuerst einmal stärken und ich erkläre das Buffett für eröffnet“.

    Nachdem das Essen vorbei war, begann das Programm, welches von Maria und Anton Sauer organisiert und zusammengestellt wurde. Zuerst wurde ein Lied gesungen, dann startete Jutta März den ersten Beitrag als rasende Reporterin „Jessica Schnatterbeck“. Sie hatte im Vorfeld die Teilnehmer der närrischen Singstunde interviewt und verschiedene Fragen gestellt: z.B. was sind Jecken? Antwort Klamotten zum Anziehen, oder was ist der Elferrat? Antwort: Parlament der Narren. Danach kamen Anton und Maria Sauer auf die Bühne mit der Rede über die „Narretei“. Nachfolgend spielten Anja Stumpf am Klavier und Martin Stumpf mit der Klarinette Sing und Schunkellieder. Nicole Knecht dirigierter dazu und die Chormitglieder sangen alle fleißig mit. Unter der Leitung von Maria und Anton Sauer spielten und sangen die Wattenheimer, mit passenden Kostümen, auf der Bühne das Lied von der Steppdecke, unter jeder dieser Decke sich ein Depp versteckt. Lauten Beifall erhielten dann auch die Schwarzfischer (ein Männergeheimbund aus den Reihen des Chores) beim Betreten der Bühne. Die älteren Herren würden alle gerne die Einladung der Pfarrei zu einer Fußwallfahrt nach Maria Einsiedel annehmen, aber leider hat halt jeder so seine Wehwehchen und klagte sein Leid. Früher hatte man ein Mädchen im Arm und heute nur die Wärmflasche und statt Blut- und Leberworscht und Wein gibt’s heute Mineralwasser und Blutdrucktabletten. Ach ja, und an ihrer verstorben Mitglieder erinnerten sie sich wehmütig, besonders an den Dirigenten Werner Stöckel. Resümee: Das Leben ist nicht immer gerecht (diese Truppe stand unter der Leitung von Walburga Braun)!

    Das Programm auf der Bühne konnte sich sehen lassen. Die Aktiven waren mit viel Herzblut dabei.
    Foto: oh

    Auf diese lustige Truppe folgte Regina Fischer, die über ihre Bundeswehrzeit berichtete. Nachfolgend debattierten die Wattenheimer über einen Vergleich zwischen Ehepartner und Hundehaltung. Wobei der Wauwau bedeutend besser behandelt wurde als der Ehemann.  Hansjürgen Gumbel verglich in seinem Sketch, was früher alles besser war, oder auch nicht, mit der heutigen Zeit. Großen Beifall gab es auch für den Auftritt der beiden Hofsänger aus Hofheim Tobias Keim und Christian Marquard. Brilliant sangen sie das Lied „Heile, heile Gänschen“ und „So ein Tag so wunderschön wie heute“. Lachtränen flossen im Anschluss bei der Darbietung der Wattenheimer, die Pflegeeinrichtungen modernisieren und kostengünstiger machen. Man kann sich vieles Teilen: wie zum Beispiel den Waschlappen, das Toilettenpapier, die Zahnpastatube und die Zahnbürste. Es blieb kein Auge trocken, da alle Akteure in Nachthemden mit Pumphosen und Schlafhauben gekleidet waren. 

    Zu Schluss dankte Maria Sauer allen Akteuren mit der Übergabe des Hausordens. Besonderen Dank ging an Anja und Martin Stump, Nicole Knecht, Karin Elsässer, welche auch viel Arbeit investiert hatte, der Technik und dem Wirtschaftsverein. Damit war das Programm beendet. Karin Elsässer bedankte sich nochmals besonders bei allen Akteuren für den lustigen gelungen Abend. zg

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